Fast wie Familie

Ein Leben ohne Freundschaft? Kaum vorstellbar. Sie schützt, stärkt und bereichert – doch was macht diese besondere Bindung aus, und wie hat sie sich über die Jahrhunderte entwickelt?

Zwei gelbe Ballons mit Smileys
Freundschaft prägt unsere Identität, stärkt das Wohlbefinden und hat sogar das Potenzial, unser Leben zu verlängern. Aber was bestimmt, mit wem wir uns verbinden – und welche Rolle spielt das in Zeiten von Einsamkeit und Digitalisierung? Neurowissenschaft und Verhaltensforschung liefern spannende Antworten. Foto: plainpicture / Juan Moyano

Ernie und Bert, Dick und Doof, Tim und Struppi, Goethe und Schiller, Thelma und Louise, Angela Merkel und Barack Obama – Freundschaft hat unzählige Facetten, ob in Literatur, Film, Fernsehen oder im echten Leben. Während im Mittelalter Menschen ihre Verbundenheit noch durch blutige Rituale besiegelten – etwa indem sie sich in die Finger schnitten und das Blut des anderen aus der Wunde saugten –, schaffen wir heute Nähe durch Geheimnisse, peinliche Geständnisse oder nächtliche Sprachnachrichten. „Wir schließen Freundschaften, indem wir sehr private Dinge miteinander teilen“, sagt der Soziologe Janosch Schobin im ­Spiegel und resümiert: Freundschaft entstehe dort, wo Menschen sich verletzlich machen.

Freundschaft – eine Superkraft?

Wissenschaftsdoku

Samstag, 14.2.
— 23.15 Uhr
bis 13.2.27 auf arte.tv