»Mord ist nur der Anfang«
Deutschlands erfolgreichste Krimiautorin Charlotte Link über unscheinbare Täter, gesellschaftliche Abgründe – und warum das Verbrechen für sie oft nur Mittel zum Zweck ist.
Deutschlands erfolgreichste Krimiautorin Charlotte Link über unscheinbare Täter, gesellschaftliche Abgründe – und warum das Verbrechen für sie oft nur Mittel zum Zweck ist.
Heftig wie selten wird derzeit der Umgang mit Richard Wagner debattiert. Wohin mit dem Komponisten, der überzeugter Antisemit war und dennoch Kulturgut ist?
Für ein paar Jahre war München das weltweite Epizentrum des Pop. Wie konnte es dazu kommen, was genau war passiert, und vor allem: Warum ausgerechnet München?
Nicht nur der Süden, auch der Norden war im Tanzfieber: Der „Musikladen“ von Radio Bremen, der von 1972 bis 1984 im deutschen Fernsehen lief, prägte als Nachfolgerin des „Beat-Clubs“ die Jugend- und Musikkultur der Disco-Ära.
Dua Lipa hat es an die Spitze des Pop geschafft. Die britische Sängerin steht dabei exemplarisch für eine neue Generation von Stars, die alle Hebel von Social Media einsetzen.
Louis Philippson beherrscht nicht nur die Klaviatur von Pianos meisterhaft – sondern auch die von Social Media. Nun steht der Musiker als Moderator für den ARTE-Tag europiano vor der Kamera.
Gewalt in Beziehungen, das Private als politischer Schauplatz und die Wahrheit als Zumutung: Warum Ingeborg Bachmanns Werk bis heute aktuell ist.
Sie war gefragter als Rembrandt, dann verschwand die Malerin Rachel Ruysch aus dem Kunstkanon – wie viele weitere Zeitgenossinnen. Wie kam es dazu?
Manche Orchester trotzen der oftmals beschworenen Klassik-Krise – etwa die Philharmoniker in Wien und Berlin. Was sind die Erfolgsrezepte, um das Publikum weiter in die renommierten Konzertsäle zu locken?
Im Politthriller „Stars at Noon“ von Claire Denis kämpft US-Schauspielerin Margaret Qualley als Journalistin in Nicaragua mit den Wirren eines drohenden Bürgerkriegs.
Madonna und Depeche Mode vertrauten ihnen ihre Songs an: Wie das Wiener Duo Kruder & Dorfmeister als Reaktion auf Techno eine ganz eigene Welt an elektronischer Musik erschaffen hat.
Nach dem Dreh eines regimekritischen Films im Iran mussten Mahsa Rostami und Setareh Maleki ins Exil fliehen. Ein Gespräch über schmerzhafte Verluste und das Leben zwischen zwei Welten.
Vergessen, wiederentdeckt und bis heute umkämpft: Gustav Klimts lange verschollenes Porträt eines Adeligen aus Westafrika erzählt die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts – mit offenem Ausgang.
Kitsch oder Kulturgut? Die Geschichte des Einhorns ist lang und bewegt. Früher galt seine Existenz als unumstritten. Heute lässt sich mit dem Fabelwesen fast alles vermarkten.
Ihre radikal persönlichen Fotos machten Nan Goldin berühmt. Wie gelang es ihr, die Pharma-Familie Sackler aus den großen Museen der Welt zu verbannen?
Oft traumhaft, teils unheimlich: Die Kunst des Surrealisten Max Ernst fasziniert bis heute. Ein Gespräch mit der Kuratorin Maike Steinkamp.
Leonie Benesch spielt erfolgreich Frauen in Alltagsberufen. Es geht ihr um exaktes Beobachten und Handwerk, ohne Dramen am Set.
Er steht für den Arthouse-Film wie kaum ein anderer deutscher Schauspieler: Franz Rogowski spielt im Berlinale-Drama „Disco Boy“ einen Grenzgänger der Gesellschaft.
Zum 150. Geburtstag von Paula Modersohn-Becker widmet ARTE einer der bedeutendsten deutschen Malerinnen des frühen Expressionismus ein Porträt.
David Bowie sang von den Sternen und einer idealisierten Zukunft, die so nie eintrat. Wie bahnbrechend das androgyne Multitalent war, ist zehn Jahre nach seinem Tod offensichtlicher denn je.