Entdecken Sie die neue Ausgabe des ARTE Magazins. Jetzt im Handel.
Zwickmühle am Hindukusch
Fünf Jahre nach dem Zusammenbruch der Afghanistan-Mission verhandelt der Westen wieder mit den Taliban. Die EU erkennt deren Herrschaft zwar nicht an –ist aber auf Kooperation angewiesen.
Die ewige Suche nach dem Ich
Was macht eine Frau mit Mitte 50 in der Krise? Die französische Tragikomödie „Mein Leben, mein Ding“ findet überraschende Antworten – Schrulligkeiten inklusive.
»Mord ist nur der Anfang«
Deutschlands erfolgreichste Krimiautorin Charlotte Link über unscheinbare Täter, gesellschaftliche Abgründe – und warum das Verbrechen für sie oft nur Mittel zum Zweck ist.
Fake in der Forschung
Gefälschte Studien, gekaufte Autorenschaften und KI: Die Wissenschaft muss vor betrügerischen Systemen wie den sogenannten Papermills geschützt werden.
Die Mär vom edlen Gangster
Lange galten Mafiabosse nur als brutale Verbrecher, dann wurde ihr Leben verklärt. Heute agiert die Mafia meist im Schatten als modernes globales Unternehmen.
Ambivalent, bis es schmerzt
Heftig wie selten wird derzeit der Umgang mit Richard Wagner debattiert. Wohin mit dem Komponisten, der überzeugter Antisemit war und dennoch Kulturgut ist?
Freude an der Öde
Langeweile ist spannend. Der komplexe Gefühlszustand beschäftigt Forschung, Philosophie, Popmusik und Kunst. Kein Wunder, gilt die Leere in uns doch auch als Motor der Kreativität.
Teigtaschen mit Feigen-Quark-Füllung aus dem Banat
Einst brachten die Osmanen den Feigenanbau in den Banat. Bis heute sind die Früchte Grundlage für unwiderstehliche Süßspeisen.
Weltstadt mit Rhythmus
Für ein paar Jahre war München das weltweite Epizentrum des Pop. Wie konnte es dazu kommen, was genau war passiert, und vor allem: Warum ausgerechnet München?
»Alles wurde lässiger«
Nicht nur der Süden, auch der Norden war im Tanzfieber: Der „Musikladen“ von Radio Bremen, der von 1972 bis 1984 im deutschen Fernsehen lief, prägte als Nachfolgerin des „Beat-Clubs“ die Jugend- und Musikkultur der Disco-Ära.
Auf allen Kanälen
Dua Lipa hat es an die Spitze des Pop geschafft. Die britische Sängerin steht dabei exemplarisch für eine neue Generation von Stars, die alle Hebel von Social Media einsetzen.
Was Tiere zu sagen haben
Tierische Kommunikation zu entschlüsseln, heißt nicht zwingend, sie in unsere Sprache zu übersetzen. Es geht um Verständnis und Koexistenz – für wirksamen Artenschutz.
Ein Dorf im Dorf
Tanzen am Limit: Es gibt immer weniger Diskotheken auf dem Land. Dort, wo sie sich halten, müssen kreative Wege gegangen werden – wie im Heimatdorf unseres Autors.
Aus dem Archiv
Unerforschte Tiefen
Die Tiefsee ist der größte Lebensraum der Erde – und dennoch kaum erforscht. Aktuell geraten die faszinierenden Ökosysteme der Ozeane zunehmend unter Druck.
Willkommen im Club
Wohlfühlen unter Freunden oder Ferien von der Stange? Am Cluburlaub scheiden sich die Geister. Dabei begann das Reisekonzept einst rustikal – und mit großen Idealen.
»Musik ist menschlich«
Louis Philippson beherrscht nicht nur die Klaviatur von Pianos meisterhaft – sondern auch die von Social Media. Nun steht der Musiker als Moderator für den ARTE-Tag europiano vor der Kamera.
Stille Auslese
Ohne dass es sichtbar wird, werden zunehmend digitale Systeme eingesetzt, um Menschen auszusortieren – etwa bei Bewerbungen oder Krediten. Fachleute schlagen Alarm: Bestehende Ungerechtigkeiten werden dadurch verstärkt.
Gegen das Schweigen
Gewalt in Beziehungen, das Private als politischer Schauplatz und die Wahrheit als Zumutung: Warum Ingeborg Bachmanns Werk bis heute aktuell ist.
Seismograf unserer Zeit
Der südkoreanische Regisseur Bong Joon-ho übersetzt die Verschiebungen der Gegenwart in Filme von erschrecken-der Abgründigkeit. Wie macht er das?
»Die Sorge vor Gewalt ist berechtigt«
Große Ideale, tiefe Abgründe: Die USA, einst Leuchtturm des Westens, ringen mit sich selbst. Die Harvard-Historikerin Jill Lepore sagt: Ein Auseinanderbrechen des Landes ist denkbar.
Erblüht und vergessen
Sie war gefragter als Rembrandt, dann verschwand die Malerin Rachel Ruysch aus dem Kunstkanon – wie viele weitere Zeitgenossinnen. Wie kam es dazu?
Kein Empfang
Eine einsame Insel, eine zerrüttete Mutter-Sohn-Beziehung und jede Menge Missverständnisse: Ava Bringmann Slaks Film „Kein Wort“ reizt das Scheitern von Kommunikation bis zum Äußersten aus.
Vom Leuchten in der Finsternis
Die jüdische Studentin Etty Hillesum findet mitten im erstarkenden Faschismus zu sich selbst. Hagai Levis Serie „Etty“ zeigt, warum die Geschichte der jungen Frau zeitlos relevant ist.
Der Ruf der großen Häuser
Manche Orchester trotzen der oftmals beschworenen Klassik-Krise – etwa die Philharmoniker in Wien und Berlin. Was sind die Erfolgsrezepte, um das Publikum weiter in die renommierten Konzertsäle zu locken?
Hautnahe Begegnung
Im Politthriller „Stars at Noon“ von Claire Denis kämpft US-Schauspielerin Margaret Qualley als Journalistin in Nicaragua mit den Wirren eines drohenden Bürgerkriegs.


























