»Immer nur gefallen wollen«

Porträt Mit unbeschwerter Sinnlichkeit entzückte die Engländerin in den 1960ern und 70ern. Zu sich selbst fand Jane Birkin erst im reiferen Alter.

Grown up: Jane Birkin erlaubt heute einen ungeschönten Blick auf ihr Leben. Foto: Nico Bustos
Grown up: Jane Birkin erlaubt heute einen ungeschönten Blick auf ihr Leben. Foto: Nico Bustos

Auf einer Heizung. Das Leben von Jane Birkin, es begann zehn Tage vor Weihnachten 1946 in einem Londoner Krankenhaus auf den gusseisernen Rippen eines Heizkörpers. Sie war mit siebeneinhalb Monaten eine Frühgeburt, ein zu kleines Wesen Mensch, und weil es damals noch keine Inkubatoren gab, legte die Hebamme das Baby in einen Kasten, eine feuchte Windel darüber und stellte alles auf die Heizung.
Womöglich hat Jane Birkin nie darüber sinniert, ob diese Frühgeburt Folgen für ihr späteres Leben haben würde. Aber sie hatte wohl da-rüber nachgedacht, ob sie später ein besonders ausgestelltes Leben führen müsste, um anderen zu gefallen. Die Antwort lautete, um es vorwegzunehmen: ja. ​

Die Sendung auf Arte

Das Porträt „Jane Birkin – Muse, Sexsymbol, Ikone“ gibt es am Freitag 1.11.2019 um 21:45 Uhr bei ARTE und bis 30.11.2019 in der Mediathek.