»Die Sorge vor Gewalt ist berechtigt«

Große Ideale, tiefe Abgründe: Die USA, einst Leuchtturm des Westens, ringen mit sich selbst. Die Harvard-Historikerin Jill Lepore sagt: Ein Auseinanderbrechen des Landes ist denkbar.

Eine US-Flagge in einem Vorgarten.
Eine Flagge in einem Vorgarten in den USA. Zum 250. Geburtstag der Nation sind im ganzen Land Feiern geplant. Doch es gibt auch Spannungen. Foto: Rosa Merk

Am 4. Juli werden die USA 250 Jahre alt. Doch das Land ist tief gespalten, und mit Donald Trumps zweiter Amtszeit treten die Risse im Fundament der ältesten modernen Demokratie offen zutage. Kaum jemand kann ihre Widersprüche so anschaulich aufschlüsseln wie Jill Lepore. Die Historikerin und Autorin des New Yorker hat mit „Diese Wahrheiten“ (2019) eine monumentale Geschichte der Vereinigten Staaten geschrieben. In ihrem jüngsten Buch „We the People“ (2026) knöpft sie sich die Verfassung vor. Ihr Fazit: Die Maschine ist kaputt – und keiner traut sich, sie zu reparieren.

America, who are you? Eine Mentalitätsgeschichte der USA

2-tlg. Geschichtsdoku

Dienstag, 23.6.

— 20.15 Uhr

bis 21.6.27 auf arte.tv  verfügbar