»Nuancen schaffen«

In der schwarzhumorigen Serie „The Danish Woman“ brilliert die Dänin Trine Dyrholm als eigenwillige Ex-Agentin. Auch privat liebt die Schauspielerin es unkonventionell.

Die dänische Schauspielerin Trine Dyrholm.
Die Dänin Trine Dyrholm begeistert im Autorenkino und in internationalen Produktionen. 2025 war sie mit dem Film „Das Mädchen mit der Nadel“ oscarnominiert. Foto: picture alliance/Scanpix Denmark/Thomas Lekfeldt

Trine Dyrholm ist gerade in ihrem Zuhause in Kopenhagen. Für das Interview hat sich die dänische Schauspielerin („Beginnings“, „Die Erbschaft“) ins Zimmer ihres Sohnes an den Schreibtisch gesetzt. „Er liebt Instrumente“, sagt sie und schwenkt die Kamera. Diverse Gitarren zieren die Wand. „Und er ist ein guter Musiker.“ Dass auch Trine Dyrholm eine enge Bindung zur Musik pflegt, wird am Ende des Gesprächs deutlich. Bei ARTE ist die 53-Jährige in der neuen Miniserie „The Danish Woman“ des isländischen Regisseurs Benedikt Erlingsson zu sehen. Sie spielt darin die dänische Ex-Geheimagentin Ditte Jensen, die sich der Probleme ihrer Nachbarn im isländischen Reykjavík annimmt – meist ungefragt und mit fragwürdigen Mitteln.

ARTE Magazin Frau Dyrholm, gibt es so etwas wie eine typisch dänische Frau?

Trine Dyrholm Nein, die gibt es nicht. Aber natürlich gibt es Stereotype, wie in jedem Land, die auf einer gewissen Wahrheit beruhen. Und mit genau diesen Stereotypen spielt „The Danish Woman“ – aus Sicht des isländischen Regisseurs Benedikt Erlingsson.

The Danish Woman

6-tlg. Serie

ab Donnerstag, 5.2.
— 21.45 Uhr
bis 28.4. auf arte.tv