Revolution der Form

Zeitlos modernes Design: Der rumänisch-französische Bildhauer ­Constantin Brâncuși sorgte für einen Bruch in der Geschichte der Skulptur. Was macht ihn so aktuell?

La Muse ­endormie“, 1910 – im Oval aus polierter Bronze reflektiert das Bild diejenigen, die sich ihm nähern.
Foto: La Muse ­endormie“, 1910. Edpics/picture alliance/Zoonar, Succession Brancusi/Adagp Paris 2024/Adam Rzepka/Centre Pompidou MNAM-CCI /Dist. RMN-GP. ARTE zeigt die Doku "Brâncuși – Der Erfinder der modernen Skulptur" anlässlich seiner Retrospektive, die bis zum 1. Juli im Pariser Centre Pompidou läuft.

Naturbelassene Farben, geometrische Formen: Constantin Brâncuși zählt zu den einflussreichsten Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Inspiriert von dem französischen Zeichner und Bildhauer Auguste Rodin (1840–1917), den er kannte und schätzte, brach Brâncuși mit der realistischen Darstellung von Motiven durch Reduktion und beeinflusste so die Skulpturkunst der Moderne nachhaltig. ARTE zeigt im April ein Porträt von ­Brâncuși und das Centre Pompidou in Paris widmet ihm von Ende März bis Juli eine Retrospektive mit 200 Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen und Filmen, kuratiert von ­Ariane ­Coulondre. Das Herzstück der Ausstellung bildet eine Rekonstruktion von ­Brâncușis Atelier, das er als Lebensraum, Schaffensort und Ausstellungsfläche nutzte.

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Brâncuși – Der Erfinder der modernen Skulptur

Kunstdoku

Sonntag, 14.4.
— 10.25 Uhr
bis 12.7. in der Mediathek