Die Zeit zurückdrehen

Mammut, Moa und sogar Dinosaurier: Forscher wollen ausgestorbene Arten wieder zum Leben erwecken. Könnte das irgendwann gelingen?

beleuchtetes Dinosaurier-Ei vor schwarzem Hintergrund
Foto: Bonhams London UK/Bridgeman Images

Der Schlüssel zur Auferstehung ist eine prähistorische Mücke, umschlossen von uraltem Bernstein: Das Insekt hatte kurz vor seinem Ableben das Blut eines Tyrannosaurus Rex gesaugt und dieses in seinem Körper etwa 65 Millionen Jahre konserviert. Mithilfe der im Blut enthaltenen DNA züchten Wissenschaftler schließlich mitten im Anthropozän Dinosaurier. Bislang funktioniert diese sensationelle Geschichte nur im Film, genauer gesagt in ­Steven ­Spielbergs Blockbuster „Jurassic Park“, der im Jahr 1993 dank ausgefeilter 3D-Effekte einen weltweiten Dinosaurier-­Hype auslöste. In der Realität verläuft die Suche nach dem Erbgut von Dinosauriern bislang vergebens. Allerdings stoßen Forschende immer öfter auf intaktes Erbgut anderer ausgestorbener Spezies. Ist es also denkbar, dass verloren geglaubte Arten bald wieder die Erde bevölkern?

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Das Rätsel der Riesen-Laufvögel

Wissenschaftsdoku

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