Glitschige Geschäfte

Einst gab es Aale in Massen, doch durch Umwelteinflüsse und Überfischung sind sie weltweit bedroht. Vor allem in Asien wird viel Geld für die Delikatesse bezahlt. Das befeuert den illegalen Handel.

Glasaale
Über Kontinente hinweg verfolgt der Film den Aal und einen milliardenschweren Markt. Mit beeindruckenden Bildern zeigt er, welche Auswirkungen die riesige Nachfrage nach dem Fisch weltweit hat. Foto: katterox / Adobe Stock

Sie sind rekordverdächtige Leistungssportler, evolutionäre Ausnahmetalente – und stark gefährdet: Aale. Schon seit mehr als 15 Jahren steht der Europäische Aal, eine von drei nördlichen Arten, als „vom Aussterben bedroht“ auf der internationalen Roten Liste. Anders als Sympathieträger wie Panda oder Nashorn findet der glitschige, schlangenförmige Fisch nur schwer eine Beschützerlobby außerhalb von Expertenzirkeln. Nicht wenige Menschen denken eher mit Schaudern an Aspik-Kost oder ­Günter Grass’ Roman „Die ­Blechtrommel“, in dem sich Aale aus einem Pferdekopf-Köder winden – ein problematisches Image, das den Tieren nicht gerecht wird.

Milliarden Dollar Babies – Große Gewinne mit kleinen Aalen

Dokumentarfilm

Dienstag, 24.3.
— 21.40 Uhr
bis 21.6. auf arte.tv