Alte Schule, neue Regeln

Damit Gäste zufrieden sind, leisten Hotelangestellte Überstunden. Die Generation Z stellt diese Logik infrage – und zwingt die Branche zum Umdenken.

Befüllter Teller wird von einem tätowierten Arm serviert
Gastfreundlich: Tattoos und Stoffservietten? Mittlerweile kaum noch ein Problem. In einer Pariser Berufsschule für das ­Hotel- und Gaststätten­gewerbe tauschen Heranwachsende jeden Morgen Jeans dennoch gegen Uniform. Foto: Kristoffer Paulsen

Was ist ein Lobby-Boy? In „The Grand Budapest Hotel“ (2014) von Wes Anderson erklärt ein Concierge seinem Protegé den Job so: „Ein Lobby-Boy ist unsichtbar und doch immer in Sichtweite. Ein Lobby-Boy merkt sich, was wer hasst. Ein Lobby-Boy erahnt das Begehr des Kunden, bevor das Begehr begehrt wird. Ein Lobby-Boy ist vor allem und in höchstem Maße diskret. Unsere Gäste wissen, dass wir ihre tiefsten Geheimnisse mit ins Grab nehmen. Also schön den Mund halten.“

Stets zu Diensten: Nachwuchs in der Gastronomie

Gesellschaftsdoku

Mittwoch, 29.4.
— 21.40 Uhr
bis 28.5. auf arte.tv