Adam Gusowski war 15, als er 1988 mit seinen Eltern in einem Polski Fiat 125 aus dem sozialistischen Polen ausreiste, um in der BRD ein neues Leben zu beginnen. In den 1990er Jahren gründete er mit Freunden den Club der polnischen Versager in Berlin, ursprünglich eine Anlaufstelle für Exilpolen. Schnell wurde daraus eine Kulturinstitution, die bis heute mit Lesungen, Ausstellungen und Konzerten den deutsch-polnischen Austausch fördert. 2001 erschien das gleichnamige Buch, das Adam Gusowski und Piotr Mordel zu den „bekanntesten Polen der Stadt“ machte, wie der Tagesspiegel konstatierte. Für „Karambolage Polska“ befasst sich der Journalist, der auch als Podcaster und Satiriker tätig ist, mit polnischen Eigenheiten, Gegenständen und Ritualen.
»Wichtige Stimme in Europa«
Als einer der Autoren von „Karambolage Polska“ weiß der Autor Adam Gusowski, wie seine Landsleute ticken – und wo wir Deutschen Nachhilfe gebrauchen könnten. Ein Interview.




