Feindbild Wissenschaft

US-Präsident Donald Trump verschärft seinen Kampf gegen die akademischen Eliten. Wie lang können die Universitäten dem Druck noch standhalten?

Studierende protestieren
Proteste: Harvard-Studierende stimmten auf dem Campus der Universität im Mai 2025 solidarische Lieder für ihre ausländischen Kommilitonen an. Foto: Sophie Park / Bloomberg Finance LP / Getty Images

Als Dekan David Deming Anfang September an der privaten US-Universität Harvard eine Rede anlässlich des Semesterstarts hielt, herrschte im Auditorium vor allem eines: große Unsicherheit. Seit mehr als einem Jahr liefert sich die Elitehochschule einen juristischen und politischen Schlagabtausch mit der Trump-Administration. Bislang mit Erfolg, aber die Bedrohungslage ändert sich nahezu wöchentlich und wird ernster. Vorsorglich hatte die Hochschulverwaltung ausländischen Studierenden und Forschenden daher empfohlen, unbedingt vor dem 15. September aus den Sommerferien zurückzukehren – bevor die verschärften Visa­regeln wirksam würden, die ihre Einreise erschweren oder gar unmöglich machen könnten.

Kampf um Harvard

3-tlg. Dokureihe

Dienstag, 27.10.
— ab 20.15 Uhr
bis 25.11. auf arte.tv