Eine Frau hat am Computer ein neues Dokument geöffnet. Sie tippt, vorsichtig, einzelne Buchstaben: „Ma vie …“ – „mein Leben …“. Leise vor sich hin murmelnd probiert sie unterschiedliche Schriftarten aus, sichtlich unzufrieden mit den Ergebnissen. Mit Serifen, ohne Serifen; mal sind die Buchstaben zu dünn, dann wieder zu dick. Es passt einfach nicht. Wie auch? Welche Schrifttype wäre geeignet, ein ganzes Leben zu repräsentieren? Die Summe aller Erfahrungen, Gedanken und Gefühle einer Frau von 55 Jahren?
Die ewige Suche nach dem Ich
Was macht eine Frau mit Mitte 50 in der Krise? Die französische Tragikomödie „Mein Leben, mein Ding“ findet überraschende Antworten – Schrulligkeiten inklusive.




