Die ewige Suche nach dem Ich

Was macht eine Frau mit Mitte 50 in der Krise? Die französische Tragikomödie „Mein Leben, mein Ding“ findet überraschende Antworten – Schrulligkeiten inklusive.

Spielszene aus
Mit 55 Jahren gerät Barberie ­Bichette, kurz Barbie, in eine Lebenskrise. Zwischen Selbstzweifeln, familiären Spannungen und skurrilen Begegnungen versucht sie, ihrem Leben eine neue Richtung zu geben. Ihren inneren Frieden findet sie in der Einsamkeit des schottischen Hochlands. Foto: Christmas in July / ARTE F

Eine Frau hat am Computer ein neues Dokument geöffnet. Sie tippt, vorsichtig, einzelne Buchstaben: „Ma vie …“ – „mein Leben …“. Leise vor sich hin murmelnd probiert sie unterschiedliche Schriftarten aus, sichtlich unzufrieden mit den Ergebnissen. Mit Serifen, ohne Serifen; mal sind die Buchstaben zu dünn, dann wieder zu dick. Es passt einfach nicht. Wie auch? Welche Schrifttype wäre geeignet, ein ganzes Leben zu repräsentieren? Die Summe aller Erfahrungen, Gedanken und Gefühle einer Frau von 55 Jahren?

Mein Leben, mein Ding

Tragikomödie

Mittwoch, 19.8.
— 23.05 Uhr
bis 17.9. auf arte.tv