»Die Realität ist erschütternd«

Die Oper „Die Mütter von Cherson“ erzählt von der Verschleppung ukrainischer Kinder nach Russland. Wie lässt sich ein Kriegsverbrechen als Bühnenstück inszenieren?

Blumenstrauß in gelb-blauem Papier eingewickelt auf einer Bühne vor klatschendem Publikum in der ersten Reihe
Eine Gruppe mutiger ukrainischer Frauen riskiert ihr Leben, um ihre von russischen Invasoren entführten Kinder zu befreien. Eine Aufzeichnung der Welturaufführung in Warschau, die diese Kriegsverbrechen sichtbar macht. Foto: Julia Kochetova / Guardian / eyevine / laif

Es gehört zu den dunkelsten Kapiteln im Ukrainekrieg: Seit Beginn der russischen Invasion wurden mehr als 20.000 Kinder aus den besetzten Gebieten nach Russland verschleppt. Die Oper „Die Mütter von Cherson“, die ­ARTE im Oktober zeigt, erzählt von diesem Kriegsverbrechen. Für die inhaltliche Recherche des Librettos war die ukrainische Produzentin Sasha ­Andrusyk verantwortlich. Mit dem ARTE Magazin spricht sie über die Herausforderung, das kollektive Trauma ihrer Landsleute auf die Bühne zu bringen.

Die Mütter von Cherson

Oper

Samstag, 24.10.
— 23.10 Uhr
bis 23.11. auf arte.tv