Unsinkbarer Mythos

Mehr als 100 Jahre nach ihrem Untergang zieht die RMS Titanic die Menschen noch immer in ihren Bann. Eine Spurensuche nach psychologischen und kulturellen Gründen.

Illustration des Schiffes
Der Untergang der RMS Titanic gehört zu den größten Unglücken der Schifffahrtsgeschichte: An Bord waren etwa 2.200 Menschen, davon starben etwa zwei Drittel. Foto: picture alliance/Mary Evans Picture Library

Es ist die Nacht des 14. April 1912. Der Passagierdampfer RMS Titanic, etwa so lang wie der Eiffelturm hoch, befindet sich seit vier Tagen auf der Jungfernfahrt vom südenglischen Southampton nach New York. Anmutig gleitet das luxuriös ausgestattete Schiff auf den Wogen des Nordatlantiks, über ihm der tiefschwarze Sternenhimmel. Die Luft ist eisig. Der seinerzeit größte Dampfer der Welt gilt als unsinkbar, entsprechend unbeschwert ist die Stimmung an Bord. Um 23.07 Uhr sind die meisten Passagiere in ihren Kabinen, als die Funkstation eine Eisberg-­Warnung empfängt. Die Nachricht wird als nicht dringend eingestuft und ignoriert. Nach 22 Minuten meldet der Ausguck Frederick Fleet von seinem Beobachtungsposten: „Eisberg direkt voraus!“

Titanic – Die Nacht der Katastrophe

4-tlg. Dokureihe

Samstag, 4.4.

— ab 20.15 Uhr

bis 3.12. verfügbar