Wildnis für den Menschen

Naturschutz Am Yellowstone River entstand 1872 der erste Nationalpark der Welt. Doch statt Tiere und Pflanzen in Ruhe zu lassen, bedrohen Eingriffe bis heute das natürliche Gleichgewicht.

Majestätisch: Bisonherden grasen vor der Bergkulisse der Rocky Mountains. Die Tiere wurden im Yellowstone-Nationalpark durch Jäger schon einmal fast ausgerottet. Foto: Matt Anderson/Getty Images
Majestätisch: Bisonherden grasen vor der Bergkulisse der Rocky Mountains. Die Tiere wurden im Yellowstone-Nationalpark durch Jäger schon einmal fast ausgerottet. Foto: Matt Anderson/Getty Images

Zwei Männer stehen, winzig klein, am Abgrund eines gewaltigen Canyons. An den Hängen ragen bizarre Felsformationen auf, in der Tiefe wälzt sich ein Fluss durch gelbliches Ufergestein. Es ist der Yellowstone River, der die Schlucht gegraben hat. An ihrem Ausgang schäumen die fast 100 Meter hohen Lower Falls. Thomas Moran malte dieses monumentale Panorama 1872. Erst wenige Weiße hatten bis dahin die dargestellte Landschaft gesehen. Die Gegend des Yellowstone Rivers in den Rocky Mountains von Wyoming war nur schwer zugänglich und deshalb wenig erforscht.

Die Sendung auf Arte

Den zweiteiligen Dokumentarfilm „Yellowstone – Park der Extreme“ gibt es ab Samstag 21.12.2019 um 20:15 Uhr bei ARTE und je 30 Tage in der Mediathek.