Die Welt wird langsamer, der Körper leicht – beinahe schwerelos. Alles um einen herum verschwimmt. Es passiert in den heute selten gewordenen Momenten, wenn man entspannt im Zug sitzt und die Landschaft am Fenster vorbeizieht. Oder wenn man in sich versunken tanzt. Der Kopf driftet ab und plötzlich ist man ganz woanders: In einem Zustand, in dem sich das Gefühl für Zeit und Raum verschiebt. Diese kleinen Aussetzer im Alltag, bei denen die Hirnwellenfrequenz messbar unter den normalen Wachbereich fällt, suchen uns meist unbewusst heim. Sie erinnern an eine Trance, auch wenn man dabei ansprechbar bleibt. Lässt sich dieser Zustand gezielt trainieren, um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu tanken?
Der Welt entrückt
Von der Psychotherapie bis zur Zahn-medizin: Trance gilt längst nicht mehr nur als mystisches Phänomen. Lässt sich der Zustand auch gezielt im Alltag nutzen?




