Das Vertrauen in Forscherinnen und Forscher ist in Deutschland nach wie vor stabil – laut aktuellem Wissenschaftsbarometer gibt mehr als die Hälfte der Befragten an, ein hohes oder sehr hohes Vertrauen in Wissenschaft und Forschung zu haben. Nur jeder Zehnte vertraut Wissenschaft und Forschung wenig oder gar nicht. Umso wichtiger ist es, Defizite klar zu benennen, wie es in der ARTE-Dokumentation „Betrug in der Wissenschaft“ zu sehen ist. Den akademischen Betrieb belasten demnach befristete Stellen, Konkurrenzdruck und ein alles beherrschendes Credo: „publish or perish“, publizieren oder untergehen. Das heißt: Wer nicht regelmäßig in angesehenen Fachzeitschriften veröffentlicht, riskiert Karriere, Fördergelder und Reputation. Dadurch wird die Zahl der Publikationen zu einer mächtigen Währung, die mitunter auch betrügerische Strukturen begünstigt.
Fake in der Forschung
Gefälschte Studien, gekaufte Autorenschaften und KI: Die Wissenschaft muss vor betrügerischen Systemen wie den sogenannten Papermills geschützt werden.




