Fake in der  Forschung

Gefälschte Studien, gekaufte Autorenschaften und KI: Die Wissenschaft muss vor betrügerischen Systemen wie den sogenannten Papermills geschützt werden.

Illustration eines gläsernen Messbechers, der gefüllt ist mit grüner Füssigkeit.
Die Wissenschaft ist nicht unfehlbar: Immer wieder erschüttern Betrugsfälle die Forschungslandschaft. Ob manipulierte Daten oder frei erfundene Studien – Einzelne nutzen systemische Schwächen aus und beschädigen das Vertrauen in die Forschung. Illustration: Andrea Ucini für ARTE Magazin

Das Vertrauen in Forscherinnen und Forscher ist in Deutschland nach wie vor stabil – laut aktuellem Wissenschaftsbarometer gibt mehr als die Hälfte der Befragten an, ein hohes oder sehr hohes Vertrauen in Wissenschaft und Forschung zu haben. Nur jeder Zehnte vertraut Wissenschaft und Forschung wenig oder gar nicht. Umso wichtiger ist es, Defizite klar zu benennen, wie es in der ARTE-Dokumentation „Betrug in der Wissenschaft“ zu sehen ist. Den akademischen Betrieb belasten demnach befristete Stellen, Konkurrenzdruck und ein alles beherrschendes Credo: „publish or perish“, publizieren oder untergehen. Das heißt: Wer nicht regelmäßig in angesehenen Fachzeitschriften veröffentlicht, riskiert Karriere, Fördergelder und Reputation. Dadurch wird die Zahl der Publikationen zu einer mächtigen Währung, die mitunter auch betrügerische Strukturen begünstigt.

Betrug in der Wissenschaft

Wissenschaftsdoku

Donnerstag, 13.8.
— 21.45 Uhr
bis 31.8. auf arte.tv