Willkommen im Club

Die Staatengruppe BRICS eint vor allem Unzufriedenheit mit westlich bestimmten Regeln. Europa steht zwischen den USA und möglichen neuen Partnerschaften.

Eine Illustration von US-Präsident ­Donald Trump und den BRICS-Staats- und Regierungschefs: Luiz ­Inácio Lula da ­Silva, der Präsident von Brasilien, ­Wladimir ­Putin, der Präsident von Russland, ­Narendra Modi, der Premierminister Indiens, Xi Jinping, der Staatspräsident von China und ­Cyril Ramaphosa, Präsident von Südafrika.
Kontrahenten: US-Präsident ­Donald Trump (ganz links) und die BRICS-Staats- und Regierungschefs Luiz Inácio Lula da ­Silva (Brasilien), ­Wladimir Putin (Russland), Narendra ­Modi (Indien), Xi ­Jinping (China) und Cyril ­Ramaphosa (Südafrika, von oben nach unten). Illustration: Klawe Rzeczy für ARTE Magazin

Mächtige Staaten und solche, die nach Macht streben, sitzen bei Treffen des BRICS-Verbunds Seite an Seite. China, wirtschaftlich allen anderen weit überlegen und militärisch ein Riese, stößt auf seinen ehrgeizigen Nachbarn Indien, das bevölkerungsreichste Land der Erde. Russland hängt aggressiv alten Großmacht­vorstellungen nach. Brasilien, Südafrika und zuletzt dazugestoßene Mitglieder wie Ägypten oder Äthiopien haben eher regionalen Einfluss. So unterschiedlich die Stellung der Länder in der Welt ist, so heterogen sind auch ihre innere Verfasstheit und die mit BRICS verbundenen Ziele. Autokraten schütteln demokratisch gewählten Staatschefs die Hand, es geht um strategische Handelsinteressen, die Aufwertung der eigenen Rolle – und bei einigen um ein Bündnis gegen den Westen.

China, Russland, Indien & Co. – Eine neue Weltordnung?

Dokumentarfilm

Dienstag, 13.10.

— 20.15 Uhr

bis 20.3.27 auf arte.tv