Gier und Sorgen in Las Vegas

Die Casino-Metropole in der Wüste von Nevada steckt in der Krise. Hohe Preise verschrecken Besucher. Andere bleiben wegen US-Präsident ­Donald Trump fern.

Foto von einer heruntergekommenen Inschrift eines Motels:
Aus einem staubigen Wüstennest wird eine Casino- und Show-Kapitale. Ist Las Vegas tatsächlich das Sinnbild für grenzenlose Freiheit und Aufstiegschancen? Der Film beleuchtet auch die Kehrseite der Neonwelt. Foto: Malte Jaeger / laif

Für einen Trip nach Las Vegas gibt es viele Gründe – Casinos, Shows, Heiraten, Party oder auch Business. Den wohl tragischsten lieferte der Film „­Leaving Las ­Vegas“ aus dem Jahr 1995. „Ich bin nur hier, um mich totzusaufen“, verkündet darin der gescheiterte Drehbuchautor Ben ­Sanderson, oscarprämiert gespielt von ­Nicolas ­Cage. Auch ohne planmäßig herbeigeführte Alkoholvergiftung: Trocken ging es in der Stadt nie zu, nicht einmal zu Zeiten der Prohibition nach dem Ersten Weltkrieg. Kaum verborgen blühten Schnapsbrennerei und Schmuggel. Die Verantwortlichen sahen meist weg.

Las Vegas und der amerikanische Traum

Dokumentarfilm

Donnerstag, 2.4.
— 20.15 Uhr
bis 30.8.30 auf arte.tv