Auf die Gefahren seiner Zeit reagierte Max Ernst (1891–1976), der die Kunstströmungen Dadaismus und Surrealismus entscheidend beeinflusst hat, konfrontativ: „Meine Werke waren nicht dazu bestimmt, zu verführen, sondern zum Schreien zu bringen“, so formulierte es der gebürtige Rheinländer, der vor den Nationalsozialisten aus seiner Wahlheimat Paris nach New York ins Exil floh. Das Interview mit der Kuratorin Maike Steinkamp fand inmitten einer Auswahl seiner Werke in der Neuen Nationalgalerie in Berlin statt.

Freigeist, Frauenliebling, Antifaschist: Max Ernst gilt als Wegbereiter der surrealistischen Malerei. Aus seinem Werk sprechen Erfahrungen mit Krieg und Faschismus. Zum 50. Todestag zeigt ARTE seine bewegende Geschichte. Foto: Michael Ochs Archives / Getty Images



