Paris in den 1980ern: Zwischen tanzenden Teenagern steht ein Mädchen am Buffet. Blaues Hemd, schulterlange dunkle Haare, Pony. Die Augen weiten sich, als sich ein Junge von hinten nähert und ihr wortlos die Kopfhörer eines Walkmans über die Ohren legt. Als die ersten Takte von Richard Sandersons Blues „Dreams are my reality“ erklingen, liegen sich Vic und ihr Schwarm Mathieu (Alexandre Sterling) bereits in den Armen. Um sie herum tobt die Party weiter. In ihrer Rolle des liebreizenden, aber auch aufmüpfigen Pariser Teenagermädchens Vic Beretton in „La Boum – Die Fete“ wurde Sophie Marceau – geboren als Sophie Danièle Sylvie Maupu – 1980 mit gerade einmal 14 Jahren über Nacht zum Weltstar. Millionen von Kinobesuchern verliebten sich in das Mädchen mit dem verschmitzten Lächeln. Eine Rolle, die nicht nur den Startschuss ihrer Karriere, sondern auch viel Druck mit sich brachte. Doch Marceau lernte früh, für sich einzustehen und ihren Beruf mit Ernsthaftigkeit zu verteidigen. Womöglich ist gerade diese Attitüde das Geheimnis hinter ihrem Erfolg. Denn sie ermöglichte es ihr, sich zu wandeln – vom Teenie-Idol zur vielseitigen Schauspielerin, die nicht nur das Genre „Coming-of-Age“ beherrscht.
Raus aus der Falle des Ruhms
Sophie Marceau entwickelte sich vom Teenie-Idol zur Charakterdarstellerin. Welche Haltung hat ihren Erfolg geprägt?




