Gut und giftig

Glücksbringer, Zauberpilz, Rauschmittel: Der Fliegenpilz ist weit mehr als ein auffälliger Waldbewohner. Einblicke in Wissenschaft, Mythologie und Popkultur.

Illustration eines Fliegenpilzes.
Kein Pilz ist so ikonisch wie der Fliegenpilz. Sein leuchtend roter Hut mit den weißen Punkten ist weltweit als Glückssymbol, Märchenfigur und Giftgewächs bekannt. Warum fasziniert der rätselhafte Pilz bis heute? Illustration: Felix Bork für ARTE Magazin

Kein Pilz ist so ikonisch wie der Fliegenpilz. Sein leuchtend roter Hut mit den weißen Punkten ist weltweit als Glückssymbol, Märchenfigur und Giftgewächs bekannt. Dabei verbirgt sich hinter seinem markanten Erscheinungsbild eine faszinierende Geschichte: Über Jahrtausende spielte er eine Rolle in schamanischen Ritualen. Als Mykorrhiza­pilz lebt er in Symbiose mit Bäumen und ist ein wichtiger Bestandteil vieler Waldökosysteme. Heute rückt er zunehmend in den Fokus der Forschung. Die ARTE-Dokumentation „Der Fliegen­pilz: Zwischen Mythos und Wissenschaft“ porträtiert einen Organismus, der Natur- und Kulturgeschichte gleichermaßen geprägt hat. Vier Perspektiven auf den Amanita muscaria.

Der Fliegenpilz: Zwischen Mythos und Wissenschaft

Wissenschaftsdoku

Donnerstag, 17.9.
— 20.15 Uhr
bis 15.12. auf arte.tv