»Frauen dürfen austeilen«

Leben im Jetzt Schauspielerin Meret Becker und Filmemacherin Kerstin Polte über queere Götter, fliegende Katzen und faire Gagen.

Meret Becker. Foto: Marina Rosa Weigl
Meret Becker. Foto: Marina Rosa Weigl

Figuren, die sich vom Fensterbrett stürzen, um wenigstens für kurze Zeit zu fliegen. Das sind die Helden – oder besser Antihelden – in Kerstin Poltes poetisch-skurrilem Roadmovie „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“. Da wäre zum einen Charlotte, gespielt von Corinna Harfouch, der nach 37 Jahren, fünf Monaten und 21 Tagen Ehe angesichts der Routine mit Gatte Paul die Hutschnur reißt und die ihn kurzerhand an einer Raststätte aussetzt. Tochter Alex wiederum, verkörpert von Meret Becker, ist eine überforderte und alleinerziehende Fahrschullehrerin, die ihr Glück in der Liebe zu einer Truckerin findet. Eine abenteuerliche Reise führt diese unorthodoxe Familie in ein Inselhotel. Dessen Betreiber? Gott persönlich.

Im Berliner Theater „Bar jeder Vernunft“ sprechen Meret Becker und Kerstin Polte über ihren gemeinsamen Film und die fließenden Grenzen zwischen Mann und Frau.

Die Sendung auf Arte

Die Tragikomödie „Wer hat eigentlich die Liebe erfunden?“ gibt es am Freitag 27.12.2019 um 21:45 Uhr bei ARTE und bis 2.1.2020 in der Mediathek.