Schön unbeugsam
Erst machte er sie groß, dann hielt er sie klein: Weil Tippi Hedren ihn zurückwies, sabotierte Alfred Hitchcock die Karriere der Schauspielerin. Doch sie wehrte sich.
Erst machte er sie groß, dann hielt er sie klein: Weil Tippi Hedren ihn zurückwies, sabotierte Alfred Hitchcock die Karriere der Schauspielerin. Doch sie wehrte sich.
Niemand dreht kompromissloser, visionärer, eigenwilliger: Werner Herzogs Filme prägen das deutsche Kino maßgeblich. Zu seinem 80. Geburtstag zeigt ARTE zwei seiner wegweisenden Werke. Über einen Mann, der sich seiner Einzigartigkeit bewusst ist.
Visar Morinas „Exil“ ist ein meisterhafter Film über die psychischen Folgen von Rassismus. Auch Hauptdarsteller Mišel Matičević sind sie nicht fremd. Warum, erzählt er hier.
Wie weit darf Antifaschismus gehen? Regisseurin Julia von Heinz spricht mit dem ARTE Magazin über ihr Coming-of-Age-Drama – und ihre eigene Vergangenheit in der linken Szene.
Nicht Flucht, sondern Rückkehr: Migration kennt viele Wege – und nicht alle führen in die Fremde. Die Regisseurin Akuol de Mabior dokumentiert ihre aufwühlende Reise nach Südsudan, die Heimat ihrer Eltern.
In der Tragikomödie „Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen“ spielt Emilia Schüle eine Ukrainerin, die in Deutschland aus Geldnot einen demenzkranken Mann pflegt. Ihre größten Hürden: Machtgebaren und familiäre Abgründe.
Die Filmbiografie der Habsburger Herrscherin Maria Theresia verdeutlicht: Hochzeiten waren im 18. Jahrhundert ein effizientes und sehr probates Machtinstrument.
Pfarrer Uwe Holmer gab dem gestürzten DDR-Spitzenpaar Erich und Margot Honecker Asyl. Eine wahre Geschichte von Glaube, Liebe – und Linientreue.
Buch und Film über Christiane F. zogen weltweit Millionen Menschen in ihren Bann – und machten aus dem Berliner Junkiemädchen ein Phänomen der Popkultur. Ihr wichtigster Einfluss: David Bowie.
Der Titel seines Regiedebüts „Wilde Maus“ erinnert nicht ohne Grund an durchgedrehte Nagetiere. Kabarettist Josef Hader über männlichen Narzissmus, das Scheitern und die Notwendigkeit der Selbstentblößung.
Gefördert von Rainer Werner Fassbinder entwickelte sich Hanna Schygulla zu einer Ikone des europäischen Kinos.
Queer, trans, feministisch: Die Filme der französischen Regisseurin Céline Sciamma werfen einen differenzierten Blick auf Geschlechterrollen und den Kampf um weibliche Autonomie.
Wer die Folterer von Guantanamo finden will, muss beharrlich sein. Filmemacher John Goetz half einem prominenten Opfer bei der Suche.
Schauspielen heißt, sich selbst zurückzunehmen. Wie das funktioniert, erklärt Martina Gedeck im Interview.
In Teona Strugar Mitevskas preisgekröntem Drama „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ kämpft eine Außenseiterin gegen überholte Traditionen. Ein Interview über Frauen auf dem Balkan und deren Wunsch nach Freiheit.
Armin Mueller-Stahl ist der lebende Beweis dafür, dass sich hohes Alter und Kreativität nicht ausschließen. Im Interview spricht der 90-Jährige über seine beiden größten Leidenschaften nebst der Schauspielerei: die Musik und die Malerei.
Sinnbild der sexuellen Revolution oder plumpe Erotik? Was der Blockbuster „Emmanuelle“ über den Zeitgeist der 1970er Jahre und die Schatten schiefer Machtverhältnisse erzählt.
In seinem Thriller erzählt der Regisseur Philipp Leinemann die Geschichte eines Agenten des BND, der beginnt, an den Methoden seines Arbeitgebers zu zweifeln. Ein Gespräch.
ARTE zeigt François Ozons gefeiertes Drama „Frantz“ – mit Paula Beer in der Hauptrolle. Über Lügen, die in Kriegszeiten beim Überleben helfen, und die große Bedeutung deutsch-französischer Beziehungen.
Während die Südstaaten gegen die Nordstaaten kämpfen, bricht in einem Mädchenpensionat ein Krieg ganz eigener Art aus. Sofia Coppola zeigt ihn aus Frauenperspektive.