»Gegen das System«
Oft traumhaft, teils unheimlich: Die Kunst des Surrealisten Max Ernst fasziniert bis heute. Ein Gespräch mit der Kuratorin Maike Steinkamp.
Oft traumhaft, teils unheimlich: Die Kunst des Surrealisten Max Ernst fasziniert bis heute. Ein Gespräch mit der Kuratorin Maike Steinkamp.
Der Diamant gilt seit der Antike als Machtsymbol und Luxusobjekt. Künstliche Verknappung und cleveres Marketing stützen den Wert bis heute.
Der US-Künstler Robert Rauschenberg stellte die Kunstwelt Mitte des 20. Jahrhunderts auf den Kopf: Er arrangierte ausgestopfte Tiere, Autoreifen, Sonnenschirme. Warum seine Kunst noch aktuell ist, weiß Kurator Yilmaz Dziewior.
Im Mikrokosmos einer New Yorker Werbeagentur spiegeln sich Sexismus, Rassismus und Homophobie der 1960er Jahre. Unter Donald Trump kehren Amerikas toxische Traditionen zurück.
Die Kunst von Shirin Neshat beleuchtet meist die Lage iranischer Frauen. Im Kinofilm „Land of Dreams“ seziert sie nun den Amerikanischen Traum. Ein Gespräch über surreale Landschaften und ein Leben im Exil.
Der Maler Daniel Richter ist eine Ikone der internationalen Kunstszene: Früher in der Hamburger Hausbesetzerszene aktiv, erzielt er mit seinen verdichteten Gemälden heute Rekordpreise.
Glamour und Hedonismus – im New York der 1970er trifft ein diverses Publikum auf neue, zwingend tanzbare Musik: Disco. Wie das Genre die Welt eroberte.
Lyonel Feininger zählt zu den prominentesten Vertretern der Klassischen Moderne. Was zeichnet das Werk des Künstlers aus?
Oft in Trikolore, bald sogar goldbemalt: Der Eiffelturm ist das stolze Wahrzeichen von Paris. Dabei schlug dem Turm einst viel Kritik und Häme entgegen. Was brachte die Wende?
Gefeiert für ihre Stimme und doch kein Publikumsliebling: Sopranistin Maria Callas galt als umstrittene Operndiva, die sich geschickt zu inszenieren wusste.
Groß, bunt, bewegend: Der Anblick von Mark Rothkos Gemälden gilt als transzendente Erfahrung. Warum erzeugen seine farbigen Rechtecke so starke Emotionen bei den Betrachtenden?
Antisemitismus und eine Politik der Abschottung verhinderten, dass die Vereinigten Staaten mehr Juden vor der Vernichtung durch die Nazis retteten. Für Regisseur Ken Burns ein Versagen.
Porträts mit extrem hoher Auflösung und skurrile Inszenierungen: Martin Schoeller legt Wert auf ein besonderes Setting und fotografiert Obdachlose genauso wie Schauspieler und Politiker.
Er war brillant, streitlustig, lebte exzessiv: Der Dichter Thomas Brasch lieferte sich immer wieder selbst ans Messer. Ein vielfach prämiertes Biopic erzählt seine Geschichte.
Die New Yorker Malerin Alice Neel wollte mit ihren ungeschönten Porträts die Gesellschaft verändern. Über den wundersamen Aufstieg einer talentierten Außenseiterin zur Jahrhundertkünstlerin.
Verkauft für 450 Millionen US-Dollar: Was sagt die Auktion des umstrittenen „Salvator Mundi“ Über den Kunstmarkt aus?
Der Film „Dirty Dancing“ entfachte 1987 das Mambo-Fieber. Doch hinter der Erfolgsstory steckt mehr als getanzter Sex und Sozialromantik. Eine Annäherung in acht Grundschritten.