Schicht für Schicht
Mit äußerster Präzision legt die Autorin Annie Ernaux gesellschaftliche Missstände offen. Die Verfilmung ihres Romans „Das Ereignis“ über eine Abtreibung in den 1960er Jahren wirkt dabei erschreckend aktuell.
Mit äußerster Präzision legt die Autorin Annie Ernaux gesellschaftliche Missstände offen. Die Verfilmung ihres Romans „Das Ereignis“ über eine Abtreibung in den 1960er Jahren wirkt dabei erschreckend aktuell.
Zu explizit, zu unchristlich, zu divers: In den USA gehen Konservative vielfach gegen für sie unliebsame Bücher vor. Was bedeutet das für die Schreibenden?
Hitlerjugend und Kriegsgefangenschaft: Bevor er Kinder verzauberte, hatte Otfried Preußler viel Ballast geschultert. Er verarbeitete ihn in seinen Geschichten, allen voran im Welterfolg „Krabat“.
In der Schweiz erdacht, in Japan produziert: Wie die in idyllischer Bergkulisse spielende Zeichentrickserie „Heidi“ ab den 1970er Jahren zum Welterfolg wurde.
In ihren Romanen fokussiert Maja Lunde wissenschaftlich versiert auf den Klimawandel und das Artensterben – und bewegt ein Millionenpublikum. Dabei stellt sie mehr Fragen, als sie Antworten gibt.
In den Jazz-Clubs von Paris kannte Boris Vian jeder, doch seine Bücher blieben lange erfolglos. Erst ein brutaler Aufreger unter Pseudonym brachte ihm den Bestseller.
Mithu Sanyals Debütroman „Identitti“ behandelt komplexe gesellschaftliche Themen mit befreiender Leichtigkeit. Ein Gespräch über Utopien, Verbote und Humor als Form des Ermächtigens.
Was ist schon „gut“ in dieser Kindheit? Der Film „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ vermischt – wie die Buchvorlage von André Heller – Realität und Fiktion auf grandiose Weise.