Ein Leben im Gestern
In der Tragikomödie „Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen“ spielt Emilia Schüle eine Ukrainerin, die in Deutschland aus Geldnot einen demenzkranken Mann pflegt. Ihre größten Hürden: Machtgebaren und familiäre Abgründe.
In der Tragikomödie „Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen“ spielt Emilia Schüle eine Ukrainerin, die in Deutschland aus Geldnot einen demenzkranken Mann pflegt. Ihre größten Hürden: Machtgebaren und familiäre Abgründe.
Die Filmbiografie der Habsburger Herrscherin Maria Theresia verdeutlicht: Hochzeiten waren im 18. Jahrhundert ein effizientes und sehr probates Machtinstrument.
Pfarrer Uwe Holmer gab dem gestürzten DDR-Spitzenpaar Erich und Margot Honecker Asyl. Eine wahre Geschichte von Glaube, Liebe – und Linientreue.
Buch und Film über Christiane F. zogen weltweit Millionen Menschen in ihren Bann – und machten aus dem Berliner Junkiemädchen ein Phänomen der Popkultur. Ihr wichtigster Einfluss: David Bowie.
Der Titel seines Regiedebüts „Wilde Maus“ erinnert nicht ohne Grund an durchgedrehte Nagetiere. Kabarettist Josef Hader über männlichen Narzissmus, das Scheitern und die Notwendigkeit der Selbstentblößung.
Gefördert von Rainer Werner Fassbinder entwickelte sich Hanna Schygulla zu einer Ikone des europäischen Kinos.
Queer, trans, feministisch: Die Filme der französischen Regisseurin Céline Sciamma werfen einen differenzierten Blick auf Geschlechterrollen und den Kampf um weibliche Autonomie.
Wer die Folterer von Guantanamo finden will, muss beharrlich sein. Filmemacher John Goetz half einem prominenten Opfer bei der Suche.
Schauspielen heißt, sich selbst zurückzunehmen. Wie das funktioniert, erklärt Martina Gedeck im Interview.
In Teona Strugar Mitevskas preisgekröntem Drama „Gott existiert, ihr Name ist Petrunya“ kämpft eine Außenseiterin gegen überholte Traditionen. Ein Interview über Frauen auf dem Balkan und deren Wunsch nach Freiheit.
Armin Mueller-Stahl ist der lebende Beweis dafür, dass sich hohes Alter und Kreativität nicht ausschließen. Im Interview spricht der 90-Jährige über seine beiden größten Leidenschaften nebst der Schauspielerei: die Musik und die Malerei.
Sinnbild der sexuellen Revolution oder plumpe Erotik? Was der Blockbuster „Emmanuelle“ über den Zeitgeist der 1970er Jahre und die Schatten schiefer Machtverhältnisse erzählt.
In seinem Thriller erzählt der Regisseur Philipp Leinemann die Geschichte eines Agenten des BND, der beginnt, an den Methoden seines Arbeitgebers zu zweifeln. Ein Gespräch.
ARTE zeigt François Ozons gefeiertes Drama „Frantz“ – mit Paula Beer in der Hauptrolle. Über Lügen, die in Kriegszeiten beim Überleben helfen, und die große Bedeutung deutsch-französischer Beziehungen.
Während die Südstaaten gegen die Nordstaaten kämpfen, bricht in einem Mädchenpensionat ein Krieg ganz eigener Art aus. Sofia Coppola zeigt ihn aus Frauenperspektive.
Drei Jahrzehnte lang durften wir Leonardo DiCaprio auf der Leinwand beim Erwachsenwerden begleiten. Dabei lehrten uns seine Filme einiges: etwa wie man Stress in Erfolg verwandelt, Verantwortung übernimmt – und Stil bewahrt.
Was ist schon „gut“ in dieser Kindheit? Der Film „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ vermischt – wie die Buchvorlage von André Heller – Realität und Fiktion auf grandiose Weise.
Kaum jemand hat die Regisseure des Neuen Deutschen Kinos so beeinflusst wie Lotte Eisner. Volker Schlöndorff erinnert sich an die Grande Dame der Cinémathèque française in Paris.
Für ihre Rolle in „Styx“ bekam Susanne Wolff 2019 den Deutschen Filmpreis. Eine drastische Geschichte über das Dilemma der europäischen Flüchtlingspolitik.
Wolfgang Petersens Kriegsdrama „Das Boot“ verhalf dem Regisseur zu einer Traumkarriere in Hollywood. Viele der Darsteller profitierten ebenfalls vom Erfolg des Films – trotz anfangs miserabler Kritiken.