Palatschinken aus dem Tal der Rosen in Bulgarien
Wie werden Pfannkuchen schön fluffig? In Bulgarien kennt man das Geheimnis – und verspeist sie mit duftiger Rosenkonfitüre
Wie werden Pfannkuchen schön fluffig? In Bulgarien kennt man das Geheimnis – und verspeist sie mit duftiger Rosenkonfitüre
Mit Geduld und Salz Gemüse haltbar machen: In Südalbanien bringt die uralte Technik des Fermentierens raffinierte Gerichte hervor.
Kompott mit Krustentieren? Klingt merkwürig, ist aber ein sommerlich-frisches Hauptgericht mit allen Aromen der Provence.
Haselnussbaiser gibt diesem Dessert Crunch und dem säuerlichen Rhabarber die nötige Süße. Dazu die Sahnecreme – himmlisch!
„Wir leben im Paradies“, sagen Tiroler über ihre Heimat. Stimmt! Vor allem beim Essen fühlt man sich wie im siebten Himmel.
Bohnen sind vielseitig, schmackhaft und gut bekömmlich – wenn man sie vor dem Kochen einweicht. Eine Ehrenrettung.
Gurke kann mehr als nur Salat sein. Geschmort und als Beilage zu fangfrischem Zander ist sie eine zu Unrecht vergessene Delikatesse.
Als Teetrinkerin hege ich eine Vorliebe für Earl Grey. Allerdings nur für Sorten mit natürlichem Bergamotte-Aroma. Darüber hinaus habe ich mich komischerweise aber noch nie näher mit der Zitrusfrucht beschäftigt – bis ich die „Zu Tisch“-Sendung über Kalabrien sah.
Meine Großmutter stammte aus Sachsen und war eine Frau der Literatur. Sie las sogar beim Geschirrspülen Romane.
Eisbaden kann man im Nordwesten von Wales fast das ganze Jahr über. So richtig heiß wird es in der Gebirgsregion nämlich selten.
Okay, zuerst ein Geständnis: Ich habe die für dieses Gericht aus Sardinien vorgesehenen Nudeln nicht selbst gemacht. Chiusoni heißen die geriffelten, handgemachten Kunstwerke aus Hartweizengrieß, die Sauce besonders gut aufnehmen.
Es gibt für sie nichts Besseres, als sich beim Kochen auf Geschmacksreisen quer durch Europa zu begeben. Dieser Kuchen mit süßem Ricotta ist eine Entdeckung – und macht Lust auf den nächsten Urlaub!
Mit kalten Füßen auf Weihnachtsmärkten herumstehen, wo vor allem Krimskrams made in China verkauft wird, finde ich wenig verlockend. Auch die zahlreichen Glühweinstände ändern wenig daran, denn die süße Alkoholplörre, die dort ausgeschenkt wird, löst bei mir kein Jauchzen aus, sondern höchstens Kopfweh. Dass es auch anders geht, zeigt die „Zu Tisch“-Sendung über die abgelegene nordschwedische Provinz Jämtland.
Von wegen Unkraut: Wildkräuter wie Giersch oder Löwenzahn sind wohlschmeckend und gesund – und kommen dank Daniel Schmidthaler nun auch in der Sterneküche auf den Teller.
Der Händler auf dem Wochenmarkt schüttelt den Kopf: So etwas Besonderes wie Brunnenkresse hat er nicht. Auch in diversen Gemüse- und Bioläden gehe ich leer aus. Tja, würde ich in Paris wohnen, hätte ich das Problem nicht.
„Wir lieben Pilze, aber am meisten lieben wir das Leben“, sagen die Bewohner des griechischen Pindosgebirges – und lassen ihnen unbekannte Arten lieber stehen.
Wer sich je gefragt hat, wer die Pizza erfunden hat, hier kommt die Antwort: Schon in der Antike buk man runde Fladenbrote in der Herdasche.
Smoothies, insbesondere die mit Gemüseanteil, gelten ja als geradezu magische Jungbrunnen. Gesundheitsapostel weltweit sind besessen davon und kreieren die wildesten Mixturen. Neu ist daran allerdings wenig.
Auch in dieser Saison werden die Italiener wieder viel Geduld mit ihren deutschen Nachbarn haben müssen. Denn Dolce Vita, das heißt für uns Teutonen ja auch, Cappuccino zu jeder Tages- und Nachtzeit zu ordern oder die eigenen Italienischkenntnisse mit einem forschen „due Espressos!“ unter Beweis zu stellen. Einen weiteren Anlass für heimliches Augenrollen italienischer Kellner bieten die allseits beliebten Spaghetti Bolognese.
Man kennt das aus der Fußgängerzone: Aus den sich dort unablässig vermehrenden Coffeeshops weht einem der Duft des beliebtesten Heißgetränks der Deutschen (160 Liter pro Kopf und Jahr) in die Nase. Oft genug wird dieser Geruch allerdings künstlich erzeugt.