Erblüht und vergessen
Sie war gefragter als Rembrandt, dann verschwand die Malerin Rachel Ruysch aus dem Kunstkanon – wie viele weitere Zeitgenossinnen. Wie kam es dazu?
Sie war gefragter als Rembrandt, dann verschwand die Malerin Rachel Ruysch aus dem Kunstkanon – wie viele weitere Zeitgenossinnen. Wie kam es dazu?
Frauen sind gut im Sparen, legen ihr Geld aber seltener gewinnbringend an. Der Gender Investment Gap trägt zur finanziellen Ungleichheit zwischen Männern und Frauen bei.
Frauenrechte sind auch in Europa vielerorts gefährdet. Zugleich wächst der Einfluss einzelner mächtiger Frauen. Bestes Beispiel: Christine Lagarde.
Die Kunst von Shirin Neshat beleuchtet meist die Lage iranischer Frauen. Im Kinofilm „Land of Dreams“ seziert sie nun den Amerikanischen Traum. Ein Gespräch über surreale Landschaften und ein Leben im Exil.
In der Medizin galt der Mann jahrzehntelang als Norm. Doch Frauen brauchen teils andere Therapien. Über die neue Sichtbarkeit weiblicher Symptome.
Verhaftungen, Schauprozesse, Hinrichtungen: Obwohl das Mullah-Regime mit brachialer Gewalt gegen sie vorgeht, kämpfen die Frauen in Iran weiter für ihre Freiheit. Unterstützung erhalten sie vor allem von Menschen aus der Diaspora.
Von genial bis toxisch: Pablo Picasso war bereits zu Lebzeiten ein widersprüchlicher Mensch. Verdient der Maler die Bedeutung, die man ihm beimisst?
Zwiespältige Wahrheitssuche: In „Die Macht der Frauen“ spielt Natalia Wörner eine Anwältin, die bei der Vertretung von Gewaltopfern um ihre Integrität ringt.
Ist das freiheitliche Prinzip „Mein Körper gehört mir!“ rechtens? Nicht, was Abtreibung betrifft, befand das oberste US-Gericht – zur Empörung der Brieffreunde.
Die Regisseurin Leena Yadav schenkt dem indischen Kino starke weibliche Identifikationsfiguren und bricht mit dem Tabu um sexualisierte Gewalt.
Die Shang glaubten an Orakel und entwickelten vor gut 3.200 Jahren die chinesische Schrift. Frauen führten in der Dynastie Heere an.
Mal mit Lederpeitsche, mal im Sakko: Weibliche Lust im Pop hat viele Facetten. Wichtig nur: Frauen bestimmen selbst.
Sie zählt zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen Deutschlands. Obwohl – oder gerade weil – Corinna Harfouch oft ambivalente und scheinbar unnahbare Frauen spielt, wie im Film „Lara“ von Jan-Ole Gerster.
Frei im Tanze, frech im Geiste, berufstätig und lebensdurstig: Die 1920er Jahre brachten einen frischen, emanzipierten Frauentypus hervor. Doch wie frei war sie wirklich, die sogenannte Neue Frau der Goldenen Zwanziger?
PERSPEKTIVWECHSEL Neue Fragen führen zu aufregenden Entdeckungen, schreibt Kuratorin Ingrid Pfeiffer. Ihre Ausstellung sowie eine ARTE-Dokumentation zeigen erstmals, welchen Einfluss Frauen auf den Surrealismus hatten.