Melonen mit Krustentieren aus dem Vaucluse
Kompott mit Krustentieren? Klingt merkwürig, ist aber ein sommerlich-frisches Hauptgericht mit allen Aromen der Provence.
Kompott mit Krustentieren? Klingt merkwürig, ist aber ein sommerlich-frisches Hauptgericht mit allen Aromen der Provence.
Süße Erdbeeren schmecken nach Sommer. Umso mehr, wenn sie mit einer gewissen Schärfe serviert werden. Ausprobieren!
Amalfi. Positano. Ravello. Allein die Namen dieser mythischen Orte wecken Italien-Sehnsucht? Dann sollten Sie diese Pasta probieren!
Haselnussbaiser gibt diesem Dessert Crunch und dem säuerlichen Rhabarber die nötige Süße. Dazu die Sahnecreme – himmlisch!
„Wir leben im Paradies“, sagen Tiroler über ihre Heimat. Stimmt! Vor allem beim Essen fühlt man sich wie im siebten Himmel.
Bohnen sind vielseitig, schmackhaft und gut bekömmlich – wenn man sie vor dem Kochen einweicht. Eine Ehrenrettung.
Als Teetrinkerin hege ich eine Vorliebe für Earl Grey. Allerdings nur für Sorten mit natürlichem Bergamotte-Aroma. Darüber hinaus habe ich mich komischerweise aber noch nie näher mit der Zitrusfrucht beschäftigt – bis ich die „Zu Tisch“-Sendung über Kalabrien sah.
Meine Großmutter stammte aus Sachsen und war eine Frau der Literatur. Sie las sogar beim Geschirrspülen Romane.
Dieses Mal also Wachteln. Wie exotisch, denke ich als Erstes. Interessanterweise gilt der Verzehr des Kleingeflügels hierzulande ja als dekadent. In Frankreich, Spanien und Portugal ist das anders.
Die süditalienische Küche ist einfach. Simpel ist sie nicht. Denn obwohl die Zubereitung der meisten Gerichte kinderleicht erscheint, gibt es fast immer ein paar Kniffe, die außerhalb Italiens kaum jemand kennt.
Nur zu gerne würde ich hier von unserer Heidelbeerernte im vergangenen Herbst berichten. Davon, wie wir bei klarer Berg-luft die Hänge des Kleinwalsertals rauf- und runterkraxelten, Sonnenstrahlen im Gesicht, den Saft der wilden Beeren auf den Lippen.
Mit kalten Füßen auf Weihnachtsmärkten herumstehen, wo vor allem Krimskrams made in China verkauft wird, finde ich wenig verlockend. Auch die zahlreichen Glühweinstände ändern wenig daran, denn die süße Alkoholplörre, die dort ausgeschenkt wird, löst bei mir kein Jauchzen aus, sondern höchstens Kopfweh. Dass es auch anders geht, zeigt die „Zu Tisch“-Sendung über die abgelegene nordschwedische Provinz Jämtland.
Auch in dieser Saison werden die Italiener wieder viel Geduld mit ihren deutschen Nachbarn haben müssen. Denn Dolce Vita, das heißt für uns Teutonen ja auch, Cappuccino zu jeder Tages- und Nachtzeit zu ordern oder die eigenen Italienischkenntnisse mit einem forschen „due Espressos!“ unter Beweis zu stellen. Einen weiteren Anlass für heimliches Augenrollen italienischer Kellner bieten die allseits beliebten Spaghetti Bolognese.
Man kennt das aus der Fußgängerzone: Aus den sich dort unablässig vermehrenden Coffeeshops weht einem der Duft des beliebtesten Heißgetränks der Deutschen (160 Liter pro Kopf und Jahr) in die Nase. Oft genug wird dieser Geruch allerdings künstlich erzeugt.
Echten Rebelmais, die Hauptzutat für diesen vegetarischen Auflauf, gibt es nicht im Supermarkt. Dafür müsste ich schon nach Liechtenstein.
Gulaschkanone. Das klingt nach Abfütterung ganzer Kompanien, nach Mampf für Massen. Ich habe nachgelesen, im Ersten Weltkrieg wurde mit den fahrbaren Feldküchen – eben jenen „Gulaschkanonen“ – oft das Fleisch der im Gefecht getöteten Pferde verkocht.
Für einen Sauerteig, heißt es, brauche man nur zwei Zutaten: Mehl und Wasser. Ich hätte ahnen können, dass das nur die halbe Wahrheit ist.
Jenny Hoch, Chefredakteurin, begibt sich beim Kochen gerne auf geschmacksintensive Gaumenreisen quer durch Europa. An dieser Schweizer Spezialität gefällt ihr vor allem, dass sie mit Curry oder Ingwer variiert werden kann.
Zugegeben, mir als gebürtiger Münchnerin sind norddeutsche Grünkohl-mit-PinkelRituale kulturell eher fremd. Nicht, dass mich der begleitende Genuss von Hochprozentigem abschrecken würde, den gibt es weiß Gott auch in Bayern.
SO ISST EUROPA Meine georgische Nachbarin sagt, Tkemali sei nicht für jeden was.