Die Wunden der Kinder
Der israelische Autor Amos Oz vermochte es, Widersprüche auszuhalten. Das brachte ihm über den Tod hinaus Freunde und Feinde.
Der israelische Autor Amos Oz vermochte es, Widersprüche auszuhalten. Das brachte ihm über den Tod hinaus Freunde und Feinde.
Mithu Sanyals Debütroman „Identitti“ behandelt komplexe gesellschaftliche Themen mit befreiender Leichtigkeit. Ein Gespräch über Utopien, Verbote und Humor als Form des Ermächtigens.
Große Gefühle, große Widersprüche: Was deutsche und russische Künstler der Romantik verbindet, zeigt das Albertinum in Dresden ab Oktober. Ein Gespräch mit Kurator Holger Birkholz.
Seinem 320 Jahre alten Cello entlockt der französische Musiker Gautier Capuçon eine grenzenlose Variation an Klängen. ARTE widmet dem Cellisten eine Dokumentation.
Christo und Jeanne-Claude waren das berühmteste Künstlerehepaar des 20. Jahrhunderts. Ein entscheidender Einfluss für ihr Werk: Christos frühe Prägung im stalinistischen Bulgarien.
Sie zählt zu den erfolgreichsten Diven der Gegenwart: Anna Netrebko. Auf ARTE singt die Sopranistin in Giacomo Puccinis Oper „Tosca“ die Hauptrolle. Was ist ihr Erfolgsrezept?
Er zeigt das Unfertige und haucht gewöhnlichen Materialien neues Leben ein: Martin
Margielas Entwürfe prägen die Modewelt bis heute. Was treibt den belgischen Modeschöpfer an, der sich noch nie der Öffentlichkeit gezeigt hat?
So sehr wir Rock- und Popstars lieben, so wenig verkraften wir ihren Tod. Tribute-Acts, Musicals und Hologramme sorgen immer öfter für imaginäre Bühnen-Comebacks, die Trost garantieren sollen – und anhaltende Profite.
Little Richard und Frank Sinatra hatten sie, Aretha Franklin und Amy Winehouse ebenso: die Magie in der Stimme, die große Popmusik so besonders macht. ARTE widmet diesen Gesangswundern den Summer of Voices.
Mit wegweisenden Bildreportagen und Aufnahmen vieler Größen aus Literatur, Kunst und Politik prägte Gisèle Freund die Fotografie des 20. Jahrhunderts. Porträt einer sensiblen Beobachterin.
Zum 50. Todestag von Jim Morrison widmet ARTE dem Leadsänger von The Doors einen Abend. Im ARTE Magazin spricht Drummer John Densmore über seinen wilden Kollegen.
Geschmacklos, ehrenrührig, verletzend – mit teils zynischen Tabubrüchen prangert das Zentrum für politische Schönheit gesellschaftliche Missstände an. Gründer Philipp Ruch hält die Mittel für probat.
Wenn Kunst provoziert, wird das Publikum selbst zum Teil des Werks. Wie das gelingen kann, haben Aktionen von Christoph Schlingensief und Katharina Sieverding vorgemacht.
Seit mehr als 60 Jahren wird Martha Argerichs Temperament am Piano bewundert – und ihre Unberechenbarkeit gefürchtet. Zum 80. Geburtstag widmet ARTE ihr einen Schwerpunkt.
Aus der deutschen Nachkriegsprovinz in den Olymp des Entertainments, Las Vegas. Die Geschichte der Illusionisten Siegfried und Roy ist fast so magisch wie ihre Tricks.
Ein Gespräch über den Expressionisten und Dresdner Brücke-Künstler Ernst Ludwig Kirchner, der seinen eigenen Kritiker erfand.
Ron Wood fühlt sich im Schatten seiner Bandkollegen Mick Jagger und Keith Richards ganz wohl. Wenn es Zoff gibt bei den Rolling Stones, schlichtet er.
PORTRÄT Zum Ende eines schwierigen Jahres: Der Tenor Roberto Alagna gibt sein Rollendebüt als Richard Wagners Lohengrin an der Staatsoper Berlin.
ERZÄHLER Die ARTE-Doku „Märchen für die Welt“ handelt vom Leben des dänischen Nationaldichters Hans Christian Andersen. Es war so entbehrungsreich wie wundersam – und lieferte den Stoff für seine Geschichten.
Der Mensch kommt nackt zur Welt. Nach dem christlichen Glauben zog er sich erst nach dem Sündenfall etwas an. In Japan bewahrten sich die Menschen die körperliche Unschuld – bis die Amerikaner kamen.