»Es ging um etwas Größeres«
Nach dem Dreh eines regimekritischen Films im Iran mussten Mahsa Rostami und Setareh Maleki ins Exil fliehen. Ein Gespräch über schmerzhafte Verluste und das Leben zwischen zwei Welten.
Nach dem Dreh eines regimekritischen Films im Iran mussten Mahsa Rostami und Setareh Maleki ins Exil fliehen. Ein Gespräch über schmerzhafte Verluste und das Leben zwischen zwei Welten.
Wahrhaftig leben und spielen: Darum geht es Christina Hecke. Sie spricht über ihre Rolle als Kommissarin Judith Mohn – und über Fälle, in denen nichts so ist, wie es scheint.
Polare Eisschilde und Gebirgsgletscher schmelzen immer schneller. Klimaforscher Torsten Albrecht erläutert im Interview, welche Folgen das für uns hat.
Als einer der Autoren von „Karambolage Polska“ weiß der Autor Adam Gusowski, wie seine Landsleute ticken – und wo wir Deutschen Nachhilfe gebrauchen könnten. Ein Interview.
Oft traumhaft, teils unheimlich: Die Kunst des Surrealisten Max Ernst fasziniert bis heute. Ein Gespräch mit der Kuratorin Maike Steinkamp.
Leonie Benesch spielt erfolgreich Frauen in Alltagsberufen. Es geht ihr um exaktes Beobachten und Handwerk, ohne Dramen am Set.
Lassen sich die Scherben eines zerstörten Lebens wieder neu zusammensetzen? Regisseur Chris Kraus findet in seinem Drama „15 Jahre“ selbst in den dunkelsten Momenten einen Funken Hoffnung.
In der schwarzhumorigen Serie „The Danish Woman“ brilliert die Dänin Trine Dyrholm als eigenwillige Ex-Agentin. Auch privat liebt die Schauspielerin es unkonventionell.
Wie hat sich die Kindheit im Laufe der Zeit gewandelt? Ein Gespräch über Kinder in der Kunst mit der Kuratorin Katrin Dyballa.
Mit einer Mischung aus Chanson und elektronischer Musik ist Zaho de Sagazan zum neuen Popstar Frankreichs aufgestiegen. Ihre Marke ist das Gegenteil von Coolness.
Der US-Künstler Robert Rauschenberg stellte die Kunstwelt Mitte des 20. Jahrhunderts auf den Kopf: Er arrangierte ausgestopfte Tiere, Autoreifen, Sonnenschirme. Warum seine Kunst noch aktuell ist, weiß Kurator Yilmaz Dziewior.
Tanzprofis müssen oft mit 40 aufhören. Beim Berliner Dance On Ensemble beginnen Karrieren hingegen erst spät. Warum, erklärt dessen künstlerischer Leiter Ty Boomershine im Interview.
Wer an Autorenfilm denkt, denkt an Wim Wenders. Mit Werken wie „Paris, Texas“ hat der Regisseur das Kino geprägt, er hat in Japan gedreht, sein Glück in Hollywood gesucht. Und ist in Brandenburg sesshaft geworden. Was treibt ihn an?
Lang anhaltende Hitzewellen machen europäischen Städten seit Jahren zu schaffen. Abkühlung ist da ein kostbares Gut, auch weil Geld und Raum für ausreichend öffentliche Freibäder fehlen.
Seppi Küblbeck und Oliver Storz sind passionierte Dackelfans. 2017 gründeten die beiden Floristen ihr Dackelmuseum, vor zwei Jahren zog es von Passau nach Regensburg.
Was, wenn eine Gruppe von Menschen an etwas glaubt, das die Mehrheit für falsch hält? Das satirische Drama „Club Zero“ verweigert bewusst die Antwort.
Auch wenn sie unberechenbar scheinen – bewaffnete Kriege folgen Mustern. Der Freiburger Historiker Jörn Leonhard untersucht, wie es in der Geschichte zu Friedensschlüssen gekommen ist.
Sie schreiben Drehbücher und produzieren erfolgreich Filme und Serien zusammen: Ein Gespräch mit den Brüdern Dimitrij und Alex Schaad über Streitkultur und Körpertausch.
Hinter dem verschwenderischen Pomp der Epoche steckte Machtkalkül. August der Starke verstand sich blendend darauf. Dresden hält sein Andenken hoch – und lebt gut davon.
Er wird als größter deutscher Schauspieler seiner Generation gefeiert, ist als Fotograf erfolgreich: Lars Eidinger ist ein Ausnahmekünstler, der polarisiert. Eine Dokumentation zeigt nun seine Arbeitsweise. Interview mit einem radikal Einfühlsamen.