»Ein Pakt mit Charlotte«
Im Drama „Charlotte, eine von uns“ verkörpert Linda Olsansky eine Frau mit psychischer Beeinträchtigung. Wie gelingt die filmische Umsetzung dieses sensiblen Themas?
Im Drama „Charlotte, eine von uns“ verkörpert Linda Olsansky eine Frau mit psychischer Beeinträchtigung. Wie gelingt die filmische Umsetzung dieses sensiblen Themas?
Eine einsame Insel, eine zerrüttete Mutter-Sohn-Beziehung und jede Menge Missverständnisse: Ava Bringmann Slaks Film „Kein Wort“ reizt das Scheitern von Kommunikation bis zum Äußersten aus.
Nach dem Dreh eines regimekritischen Films im Iran mussten Mahsa Rostami und Setareh Maleki ins Exil fliehen. Ein Gespräch über schmerzhafte Verluste und das Leben zwischen zwei Welten.
„Die Aussprache“ ist Sarah Polleys radikale Buchadaption über sexuelle Gewalt. Sie lässt ausschließlich Betroffene zu Wort kommen.
Leonie Benesch spielt erfolgreich Frauen in Alltagsberufen. Es geht ihr um exaktes Beobachten und Handwerk, ohne Dramen am Set.
Lassen sich die Scherben eines zerstörten Lebens wieder neu zusammensetzen? Regisseur Chris Kraus findet in seinem Drama „15 Jahre“ selbst in den dunkelsten Momenten einen Funken Hoffnung.
Er steht für den Arthouse-Film wie kaum ein anderer deutscher Schauspieler: Franz Rogowski spielt im Berlinale-Drama „Disco Boy“ einen Grenzgänger der Gesellschaft.
Christian Petzold nimmt in seinem vielschichtigen Beziehungsdrama „Roter Himmel“ Künstler-Attitüden aufs Korn – wird das Unheil sie einholen?
Ob exzentrische Rüschen oder viel nackte Haut: Dezent war das Modehaus Gucci selten. Auch die Geschichte seines Familienimperiums steckt voller Drama.
Was, wenn eine Gruppe von Menschen an etwas glaubt, das die Mehrheit für falsch hält? Das satirische Drama „Club Zero“ verweigert bewusst die Antwort.
Mit äußerster Präzision legt die Autorin Annie Ernaux gesellschaftliche Missstände offen. Die Verfilmung ihres Romans „Das Ereignis“ über eine Abtreibung in den 1960er Jahren wirkt dabei erschreckend aktuell.
Mit dem Gangster-Drama „Rhino“ blickt Oleh Sentsov ungeschönt auf das Chaos der 1990er in der Ukraine. In der Gegenwart kämpft der Filmemacher weiter für sein Land im Krieg.
In Cannes gewann Nadav Lapids Politdrama „Aheds Knie“ den Prix du Jury. Warum der israelische Regisseur noch immer mit seinem Heimatland hadert.
Charlotte Gainsbourg hat einiges darangesetzt, sich einen eigenen Namen zu machen. Als Schauspielerin mit Sinn für Radikales ist sie oft die, die sich am meisten traut.
In Julian Radlmaiers Drama „Blutsauger“ spielt Lilith Stangenberg eine exzentrische Vampirin, die in ihrer Villa Salonmarxismus betreibt.
In Max Feys Drama „Zwischen uns“ spielt Liv Lisa Fries die engagierte Mutter eines autistischen Jungen, die sich gegen Überforderung und Stigmatisierung stemmt.
Es war das wohl am besten gehütete Geheimnis der DDR: die Todesstrafe. 164 Menschen fielen ihr zum Opfer. Der letzte war Werner Teske.
Visar Morinas „Exil“ ist ein meisterhafter Film über die psychischen Folgen von Rassismus. Auch Hauptdarsteller Mišel Matičević sind sie nicht fremd. Warum, erzählt er hier.
Wie weit darf Antifaschismus gehen? Regisseurin Julia von Heinz spricht mit dem ARTE Magazin über ihr Coming-of-Age-Drama – und ihre eigene Vergangenheit in der linken Szene.
Antonio Banderas hat sich schmerzvollen Erfahrungen immer gestellt – und ist dadurch zum Charakterdarsteller gereift. Das zeigt auch seine beeindruckende Leistung in Pedro Almodóvars autobiografischem Drama „Leid und Herrlichkeit“.