Hautnahe Begegnung
Im Politthriller „Stars at Noon“ von Claire Denis kämpft US-Schauspielerin Margaret Qualley als Journalistin in Nicaragua mit den Wirren eines drohenden Bürgerkriegs.
Im Politthriller „Stars at Noon“ von Claire Denis kämpft US-Schauspielerin Margaret Qualley als Journalistin in Nicaragua mit den Wirren eines drohenden Bürgerkriegs.
Er steht für den Arthouse-Film wie kaum ein anderer deutscher Schauspieler: Franz Rogowski spielt im Berlinale-Drama „Disco Boy“ einen Grenzgänger der Gesellschaft.
Ein Körper-Künstler: Wenn der Däne Mads Mikkelsen im Kino zu sehen ist, ist das ein Ereignis – Worte braucht er dafür nicht zwingend.
Roberto Rossellini drehte in Ruinen und holte das Kino in die Wirklichkeit. Mindestens ebenso berühmt machte ihn seine Ehe mit Ingrid Bergman.
Wer an Autorenfilm denkt, denkt an Wim Wenders. Mit Werken wie „Paris, Texas“ hat der Regisseur das Kino geprägt, er hat in Japan gedreht, sein Glück in Hollywood gesucht. Und ist in Brandenburg sesshaft geworden. Was treibt ihn an?
Kaum ein Regisseur hat eine derart prägnante Bildsprache wie Wes Anderson. Was steckt hinter dem farbgewaltigen Stil des texanischen Regisseurs?
Zwischen Glamour, der Last des frühen Ruhms und Suchtproblemen: Liza Minnellis Leben ist Hollywood pur. Dabei holt die Schauspielerin und Sängerin selbst aus Dramen immer das Beste heraus.
Bei ihm sind die Sprüche lässig und die Morde blutig: Mit Filmen wie „Pulp Fiction“ und „Kill Bill“ hat Quentin Tarantino eine Generation geprägt. Wie wirkt sein Werk heute?
Was, wenn eine Gruppe von Menschen an etwas glaubt, das die Mehrheit für falsch hält? Das satirische Drama „Club Zero“ verweigert bewusst die Antwort.
So kühn, so modern: Sandra Hüller gilt schon lange als wegweisende Schauspielerin, im Kino und am Theater. Seit sie mit zwei Filmen bei den Oscars war, kennt man sie auch in Hollywood. Und nun?
Er wird als größter deutscher Schauspieler seiner Generation gefeiert, ist als Fotograf erfolgreich: Lars Eidinger ist ein Ausnahmekünstler, der polarisiert. Eine Dokumentation zeigt nun seine Arbeitsweise. Interview mit einem radikal Einfühlsamen.
Christoph Hochhäuslers Thriller „Bis ans Ende der Nacht“ erzählt eine Geschichte von Identität und verratener Liebe. Für ihre Rolle erhielt Thea Ehre den Silbernen Bären.
Keine Biografie wurde öfter verfilmt als das Leben Jesu. Manche finden das erbaulich, andere skandalös. Sicher ist: Was das Kino aus Christus macht, sagt einiges über die Zeit.
Bitterböse und ästhetisch: Mit der Arthouse-Satire „Triangle of Sadness“ rechnet der schwedische Filmemacher Ruben Östlund mit der Ungerechtigkeit der Gegenwart ab.
Vicky Krieps hat sich als Star der internationalen Filmszene etabliert. Ein Interview mit der Schauspielerin über ihre Rollen in „Corsage“ und „Mehr denn je“.
Mit dem Gangster-Drama „Rhino“ blickt Oleh Sentsov ungeschönt auf das Chaos der 1990er in der Ukraine. In der Gegenwart kämpft der Filmemacher weiter für sein Land im Krieg.
Er gilt als Realist des deutschen Kinos. Der Regisseur Andreas Dresen über Anerkennung aus dem Ausland und die Macht der Kunst in Diktaturen.
In Hollywood hat sie den Weinstein-Skandal verfilmt: Maria Schrader ist erfolgreich wie nie. Ihr Film „Ich bin dein Mensch“ handelt von der Liebe zu einem Roboter.
Sigourney Weaver prägte 1979 in „Alien“ ein neues Frauenbild. Seither sind kluge Kämpferinnen in Hollywood gefragt.
In Cannes gewann Nadav Lapids Politdrama „Aheds Knie“ den Prix du Jury. Warum der israelische Regisseur noch immer mit seinem Heimatland hadert.