Gegen das Schweigen
Gewalt in Beziehungen, das Private als politischer Schauplatz und die Wahrheit als Zumutung: Warum Ingeborg Bachmanns Werk bis heute aktuell ist.
Gewalt in Beziehungen, das Private als politischer Schauplatz und die Wahrheit als Zumutung: Warum Ingeborg Bachmanns Werk bis heute aktuell ist.
Die Schriftstellerin Juli Zeh verbindet Literatur und Politik wie kaum eine andere. In der Tradition von Günther Grass bis Christa Wolf meldet sie sich zu Wort – und scheut dabei keine Kontroverse.
Zu explizit, zu unchristlich, zu divers: In den USA gehen Konservative vielfach gegen für sie unliebsame Bücher vor. Was bedeutet das für die Schreibenden?
Die italienische Autorin Elsa Morante richtete sich an ein Publikum außerhalb der literarischen Elite. Sie fokussierte sich auf die einfachen Menschen – mit Authentizität und Empathie.
Neben Hygge und Design hat Dänemark weitere Exportschlager: Qualitätsserien – vor allem Krimis. Was zeichnet die Werke aus und warum sind sie so fesselnd?
Die Forschung zu queeren Bewegungen ist kein Randthema mehr. Durch sie eröffnen sich zudem neue Perspektiven auf die deutsche Geschichte. Ein Gespräch.
Filme wie „Männer“ und „Kirschblüten – Hanami“ machten Doris Dörrie international bekannt. Ein Gespräch über die Brutalität des Lustigen und Bluffen als Prinzip.
Die Schriftstellerin Elfriede Jelinek hat sich nach vielfachen Anfeindungen aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. Ihre Texte provozieren jedoch wie eh und je.
Ein Mann mit einigem Humor, der als Jurist Karriere machte: War Franz Kafka etwa ganz anders als sein bleischwerer Ruf?
Immer mehr Kreative sind durch Krisen gezwungen, ins Exil zu gehen. Was bedeutet das für sie und ihre Kunst? Ein Gespräch mit der Schriftstellerin und Aktivistin Annika Reich über neue Perspektiven.
Martin Suters Bücher sind Bestseller und erscheinen in bis zu 35 Sprachen. Was bewegt den Schweizer Schriftsteller? Ein Gespräch über Fiktion und Realität.
Hitlerjugend und Kriegsgefangenschaft: Bevor er Kinder verzauberte, hatte Otfried Preußler viel Ballast geschultert. Er verarbeitete ihn in seinen Geschichten, allen voran im Welterfolg „Krabat“.
Berlin gilt als Paradies für Künstler – aber auch für Spekulanten. Längst verschwinden Freiräume. Wie bleibt die Hauptstadt lebenswert?
In der Schweiz erdacht, in Japan produziert: Wie die in idyllischer Bergkulisse spielende Zeichentrickserie „Heidi“ ab den 1970er Jahren zum Welterfolg wurde.
In ihren Romanen fokussiert Maja Lunde wissenschaftlich versiert auf den Klimawandel und das Artensterben – und bewegt ein Millionenpublikum. Dabei stellt sie mehr Fragen, als sie Antworten gibt.
Er war brillant, streitlustig, lebte exzessiv: Der Dichter Thomas Brasch lieferte sich immer wieder selbst ans Messer. Ein vielfach prämiertes Biopic erzählt seine Geschichte.
In den Jazz-Clubs von Paris kannte Boris Vian jeder, doch seine Bücher blieben lange erfolglos. Erst ein brutaler Aufreger unter Pseudonym brachte ihm den Bestseller.
Carlos Ruiz Zafón ist derzeit der meistgelesene Autor Spaniens, dem Gastland der Frankfurter Buchmesse. Seine Barcelona-Romane hat er aus der Ferne geschrieben.
Fantômas gilt als erster Bösewicht der Popkultur. Die Romanfigur aus Frankreich war ihrer Zeit voraus – und erregte als „Anarchoverbrecher“ die Gemüter im beginnenden 20. Jahrhundert.
Saint-Tropez, Monaco, Cannes – besitzt die Côte d’Azur noch ihre glamouröse Strahlkraft? Schriftsteller Dmitrij Kapitelman hat Zweifel.