Ein Mann, viele Gesichter
Ein Körper-Künstler: Wenn der Däne Mads Mikkelsen im Kino zu sehen ist, ist das ein Ereignis – Worte braucht er dafür nicht zwingend.
Ein Körper-Künstler: Wenn der Däne Mads Mikkelsen im Kino zu sehen ist, ist das ein Ereignis – Worte braucht er dafür nicht zwingend.
Schnoddrig zwischen Berlin und Hollywood: Hildegard Knef veränderte mit Filmen, Büchern und Chansons das Selbstbild der Nachkriegsdeutschen.
Als „Master of Desaster“ machte sich der Schwabe in Hollywood einen Namen: Kaum jemand jagte die Welt in den zurückliegenden 30 Jahren eindrucksvoller in die Luft als Regisseur Roland Emmerich. Jetzt wird der international erfolgreichste deutsche Filmemacher 70 Jahre.
Wer an Autorenfilm denkt, denkt an Wim Wenders. Mit Werken wie „Paris, Texas“ hat der Regisseur das Kino geprägt, er hat in Japan gedreht, sein Glück in Hollywood gesucht. Und ist in Brandenburg sesshaft geworden. Was treibt ihn an?
Zwischen Glamour, der Last des frühen Ruhms und Suchtproblemen: Liza Minnellis Leben ist Hollywood pur. Dabei holt die Schauspielerin und Sängerin selbst aus Dramen immer das Beste heraus.
Aus Hollywood schwappte er in die Welt: Der private Swimmingpool symbolisiert Luxus und wurde zum Statussymbol. Wie steht es heute um sein Image?
Bei ihm sind die Sprüche lässig und die Morde blutig: Mit Filmen wie „Pulp Fiction“ und „Kill Bill“ hat Quentin Tarantino eine Generation geprägt. Wie wirkt sein Werk heute?
Sean Penns Leben gleicht einer Achterbahnfahrt, seine Arbeit als Schauspieler und Regisseur wirkt subversiv. Weil er es so will – und der Erfolg gibt ihm recht.
Wann wirkt eine Sexszene im Film realistisch? Und wie dreht man sie so, dass sich alle wohlfühlen? Die Intimitätskoordinatorin Ita O’Brien berät zu Dingen, die andere peinlich finden.
So kühn, so modern: Sandra Hüller gilt schon lange als wegweisende Schauspielerin, im Kino und am Theater. Seit sie mit zwei Filmen bei den Oscars war, kennt man sie auch in Hollywood. Und nun?
Keine Biografie wurde öfter verfilmt als das Leben Jesu. Manche finden das erbaulich, andere skandalös. Sicher ist: Was das Kino aus Christus macht, sagt einiges über die Zeit.
In Hollywood hat sie den Weinstein-Skandal verfilmt: Maria Schrader ist erfolgreich wie nie. Ihr Film „Ich bin dein Mensch“ handelt von der Liebe zu einem Roboter.
Sigourney Weaver prägte 1979 in „Alien“ ein neues Frauenbild. Seither sind kluge Kämpferinnen in Hollywood gefragt.
Marlon Brando rüttelte an den Pfeilern von Hollywood und entfesselte eine Jugendkultur. Sein Rebellentum machte ihn zum Idol – aber auch zum Sinnbild eines Großschauspielers, der sich viel Kontroverses erlaubte.
Große Klappe, mehr dahinter: Hinter Eddie Murphys Clownmaske verbarg sich immer auch scharfe Kritik am weißen Amerika. In der deutschen Synchronisation ging der politische Unterton jedoch meist verloren.
Immer scheint die Sonne und alle sind gut drauf. Kalifornien gilt als magischer Ort, der Zukunft besonders nah. Wie viel Realität steckt in seinem Mythos?
Charlotte Rampling hat keine Angst vor kniffligen Rollen. Auch nach Jahrzehnten im Rampenlicht wirkt die Britin unergründlich – es ist ihr ganz recht.
Als Überlebende eines Genozids zum Hollywood-Star: Die Regisseurin Inna Sahakyan erzählt die Geschichte der Armenierin Aurora Mardiganian – und vom Trauma einer Nation.
Was braucht es für eine Weltkarriere? Talent, klar. Daniel Brühl musste sich außerdem erst mal von seinem Image befreien.
Hart und frei: Die Leitmotive in Clint Eastwoods Werken spiegeln die Sehnsüchte und Ängste der US-Gesellschaft.