Wenn die Sonne verschwindet
Dunkelheit mitten am Tag, verstummte Vögel und Farben wie Blei: Wer eine totale Sonnenfinsternis erlebt, fühlt sich wie im falschen Film. Wieso das Naturereignis die Menschen noch immer bewegt.
Dunkelheit mitten am Tag, verstummte Vögel und Farben wie Blei: Wer eine totale Sonnenfinsternis erlebt, fühlt sich wie im falschen Film. Wieso das Naturereignis die Menschen noch immer bewegt.
Was macht eine Frau mit Mitte 50 in der Krise? Die französische Tragikomödie „Mein Leben, mein Ding“ findet überraschende Antworten – Schrulligkeiten inklusive.
Fünf Jahre nach dem Zusammenbruch der Afghanistan-Mission verhandelt der Westen wieder mit den Taliban. Die EU erkennt deren Herrschaft zwar nicht an –ist aber auf Kooperation angewiesen.
Deutschlands erfolgreichste Krimiautorin Charlotte Link über unscheinbare Täter, gesellschaftliche Abgründe – und warum das Verbrechen für sie oft nur Mittel zum Zweck ist.
Gefälschte Studien, gekaufte Autorenschaften und KI: Die Wissenschaft muss vor betrügerischen Systemen wie den sogenannten Papermills geschützt werden.
Lange galten Mafiabosse nur als brutale Verbrecher, dann wurde ihr Leben verklärt. Heute agiert die Mafia meist im Schatten als modernes globales Unternehmen.
Heftig wie selten wird derzeit der Umgang mit Richard Wagner debattiert. Wohin mit dem Komponisten, der überzeugter Antisemit war und dennoch Kulturgut ist?
Langeweile ist spannend. Der komplexe Gefühlszustand beschäftigt Forschung, Philosophie, Popmusik und Kunst. Kein Wunder, gilt die Leere in uns doch auch als Motor der Kreativität.
Einst brachten die Osmanen den Feigenanbau in den Banat. Bis heute sind die Früchte Grundlage für unwiderstehliche Süßspeisen.
Louis Philippson beherrscht nicht nur die Klaviatur von Pianos meisterhaft – sondern auch die von Social Media. Nun steht der Musiker als Moderator für den ARTE-Tag europiano vor der Kamera.
Ohne dass es sichtbar wird, werden zunehmend digitale Systeme eingesetzt, um Menschen auszusortieren – etwa bei Bewerbungen oder Krediten. Fachleute schlagen Alarm: Bestehende Ungerechtigkeiten werden dadurch verstärkt.
Gewalt in Beziehungen, das Private als politischer Schauplatz und die Wahrheit als Zumutung: Warum Ingeborg Bachmanns Werk bis heute aktuell ist.
Der südkoreanische Regisseur Bong Joon-ho übersetzt die Verschiebungen der Gegenwart in Filme von erschrecken-der Abgründigkeit. Wie macht er das?
Große Ideale, tiefe Abgründe: Die USA, einst Leuchtturm des Westens, ringen mit sich selbst. Die Harvard-Historikerin Jill Lepore sagt: Ein Auseinanderbrechen des Landes ist denkbar.
Sie war gefragter als Rembrandt, dann verschwand die Malerin Rachel Ruysch aus dem Kunstkanon – wie viele weitere Zeitgenossinnen. Wie kam es dazu?
Eine einsame Insel, eine zerrüttete Mutter-Sohn-Beziehung und jede Menge Missverständnisse: Ava Bringmann Slaks Film „Kein Wort“ reizt das Scheitern von Kommunikation bis zum Äußersten aus.
Zum ersten Mal seit dem Kalten Krieg ist die Angst vor dem Atomkrieg zurück. Verteidigungsexpertin Claudia Major über Russlands Drohungen und Europas nuklearen Schutzschirm in Zeiten von Donald Trump.
Aromatisch-scharfe Gerichte aus den Niederlanden? Sind eine spannende Alternative zu Bitterballen, Kroketten und Gouda.
Die jüdische Studentin Etty Hillesum findet mitten im erstarkenden Faschismus zu sich selbst. Hagai Levis Serie „Etty“ zeigt, warum die Geschichte der jungen Frau zeitlos relevant ist.
Kometen und Asteroiden könnten vor Milliarden Jahren die chemischen Bausteine des Lebens auf die Erde gebracht haben. Wie daraus Organismen wurden, ist noch ungeklärt.